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3. Liga war schön - Zeit für VfL Eintracht Hagen zu gehen

 

 

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Mit gelben Aufstiegsperücken feierten die Eintrachtler nach Spielschluss die Rückkehr in die 2. Handball-Bundesliga.


Durch einen 31:25-Erfolg gegen die HSG Nord HU sicherten sich die Handballer des VfL Eintracht Hagen die Rückkehr in die 2. Bundesliga.

„Dritte Liga war schön - Zeit für uns zu gehen!“ Die Bühne vor der Arena am Ischeland bebte, als die Handballer des VfL Eintracht Hagen diesen Refrain am Samstagabend immer wieder anstimmten. Sie gehen, wie vor zwei Jahren, in die nächsthöhere Spielklasse. Mit einem 31:25 (17:12)-Erfolg gegen die HSG Norderstedt Henstedt-Ulzburg machte das Team von Trainer Niels Pfannenschmidt nach einjähriger Abwesenheit die Rückkehr in die 2. Bundesliga perfekt. Und dieses Mal soll das Motto lauten: „Gekommen, um zu bleiben!“

„Eintracht, Eintracht!“, klang es schon um 15.30 Uhr durch die Halle. Aber diese Anfeuerung galt nicht den Gastgebern, sondern der Eintracht aus Hildesheim, die sich im ersten Halbfinale der Aufstiegsrelegation gegen Heilbronn-Horkheim mit dem gleichen Ergebnis wie später der Namensvetter aus Hagen den Aufstieg sicherte. Das sollte sich als gutes Omen für die Gastgeber erweisen, die im zweiten Spiel des Tages von der ersten Minute an den Ton angaben. „Wir haben immer geführt und den Vorsprung transportiert. Deshalb sind wir ein verdienter Aufsteiger“, freute sich am Ende Hagens Klubchef Detlef Spruth.
Über 3:1, 6:3 und 9:6 setzten sich die Grüngelben unter dem Jubel der 1000 Eintracht-Fans - Hildesheims Anhänger feierten zu diesem Zeitpunkt draußen den Aufstieg ihrer Mannschaft, Heilbronns Supporter schnauften vor dem Abendspiel um Platz drei durch - bis zur 18. Minute erstmals mit fünf Toren ab (11:6). Maßgeblich beteiligt daran war Eintracht-Schlussmann Tobias Mahncke, der zur Pause schon zwölf Paraden zu Buche stehen hatte. „Wir müssen das Torwartduell gewinnen“, hatte Eintracht-Trainer Niels Pfannenschmidt vor dem Endspiel um den Aufstieg auf die Frage geantwortet, worauf es unter anderem ankommen würde. Und „Tobi“ gewann das Duell der Schlussleute, nicht zuletzt durch drei gehaltene Siebenmeter. Als Mahncke in der 54. Minute für den diesmal als Zweitkeeper aufgebotenen Björn Minzlaff aus dem Oberliga-Team Platz machte, hatte er 19 Bälle gehalten. Die 20. Parade für den VfL Eintracht steuerte in seinem „allerletzten Handballspiel“ der 38-jährige „Opa“ Minzlaff bei.
Jan von Boenigk setzt Schlusspunkt

Als Mahncke auf die Bank ging, war die Partie längst entschieden. Nach dem Seitenwechsel hatte der Vizemeister der 3. Liga Nord zwar noch einmal auf drei Treffer verkürzt (19:16). Aber mit Ballgewinnen der hervorragend stehenden Abwehr, die zu erfolgreichen Gegenstößen führten, zogen die Gastgeber bis zur 49. Minute vorentscheidend auf 26:18 davon.

Bester Feldtorschütze des VfL war Jan von Boenigk. Der Halbrechte, nach dem letzten Zweitliga-Aufstieg vor zwei Jahren von den Lemgo Youngsters gekommen, setzte in letzter Sekunde mit seinem neunten Treffer auch den Schlusspunkt. Sogar zehnmal erfolgreich war Dragan Tubic, der diesmal die Siebenmeter übernahm. Viermal war der serbische Rechtsaußen vom Punkt aus erfolgreich, erst beim fünften Versuch scheiterte er. Auswirkungen auf den Spielverlauf hatte dies nicht.

„Zweite Liga - Hagen ist dabei!“, intonierten die VfL-Fans lange vor Schluss. In der Erwartung, dass es diesmal mehr als ein einjähriges Gastspiel wird.

Stimmen zur Rückkehr des VfL Eintracht in die 2. Bundesliga finden Sie hier

Emsdetten/Hagen. Im dritten Saison-Vorbereitungsspiel musste Handball-Zweitliga-Aufsteiger VfL Eintracht Hagen die erste Niederlage hinnehmen. Nach einem 36:34-Erfolg bei Drittligist Neuss und einem 28:18-Sieg am vergangenen Freitag bei Zweitligist ASV Hamm gab es beim TV Emsdetten, ebenfalls ein Rivale aus der zweiten Liga, eine 30:34-Niederlage.

Trotzdem war Lars Hepp nicht unzufrieden. „Das war ein wirklich guter Test“, urteilte der Eintracht-Übungsleiter, „Emsdetten war stark, wir waren 50 Minuten ebenbürtig.“ Anfangs sogar mehr als das: Das Hepp-Team erwischte den besseren Start, lag nach acht Minuten mit 8:2 vorn und ging mit einem Viertore-Vorsprung (17:13) in die Halbzeit. Erst beim 25:25 glich Emsdetten aus und nutzte in der Schlussphase ein Hagener Nachlassen besonders in der Abwehr zum Sieg.

Mehrere VfL-Zeitstrafen spielten den Münsterländern dabei in die Karten, zudem musste Matthias Aschenbroich nach einer starken Leistung eine Viertelstunde vor Schluss mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Feld.

VfL Eintracht: Müller (1.-20. Minute), Ferne (21.-40.), Mahnke (41.-60.); Reinarz (8/4) Fridgeirsson, Strohl, Ciupinski (2), Prokopec, Aschenbroich (6), von Boenigk (3), Kraus (2), Renninger (1), Weißbach (4), Schneider (4).

Rainer Hofeditz

Trotz guter Leistung verliert VfL Eintracht in Emsdetten | Westfalenpost.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/wp/sport/lokalsport/hagen-breckerfeld-wetter-herdecke/trotz-guter-leistung-verliert-vfl-eintracht-in-emsdetten-id10908408.html#plx140798256

Vorbereitungstermine VfL Eintracht Hagen

Mittwoch, 5. Juli: Auftakttraining

Freitag, 14. Juli, 19.30 Uhr, Arena am Ischeland: Spiel gegen Adler Königshof

Donnerstag, 20. Juli, 17 Uhr: Spiel gegen Bergischer HC

Montag, 24. Juli: Spiel gegen TV Korschenbroich

Donnerstag, 27. Juli: Spiel beim TuS N-Lübbecke

Freitag bis Sonntag, 11. bis 13. August: Select Cup Dormagen

Samstag, 19. August: DHB-Pokalspiel gegen DHfK Leipzig in der Arena am Ischeland

Samstag, 26. August: Saisonstart 2. Bundesliga

Emsdetten/Hagen. Im dritten Saison-Vorbereitungsspiel musste Handball-Zweitliga-Aufsteiger VfL Eintracht Hagen die erste Niederlage hinnehmen. Nach einem 36:34-Erfolg bei Drittligist Neuss und einem 28:18-Sieg am vergangenen Freitag bei Zweitligist ASV Hamm gab es beim TV Emsdetten, ebenfalls ein Rivale aus der zweiten Liga, eine 30:34-Niederlage.

Trotzdem war Lars Hepp nicht unzufrieden. „Das war ein wirklich guter Test“, urteilte der Eintracht-Übungsleiter, „Emsdetten war stark, wir waren 50 Minuten ebenbürtig.“ Anfangs sogar mehr als das: Das Hepp-Team erwischte den besseren Start, lag nach acht Minuten mit 8:2 vorn und ging mit einem Viertore-Vorsprung (17:13) in die Halbzeit. Erst beim 25:25 glich Emsdetten aus und nutzte in der Schlussphase ein Hagener Nachlassen besonders in der Abwehr zum Sieg.

Mehrere VfL-Zeitstrafen spielten den Münsterländern dabei in die Karten, zudem musste Matthias Aschenbroich nach einer starken Leistung eine Viertelstunde vor Schluss mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Feld.

VfL Eintracht: Müller (1.-20. Minute), Ferne (21.-40.), Mahnke (41.-60.); Reinarz (8/4) Fridgeirsson, Strohl, Ciupinski (2), Prokopec, Aschenbroich (6), von Boenigk (3), Kraus (2), Renninger (1), Weißbach (4), Schneider (4).

Rainer Hofeditz

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Mit Pieczkowski und Co. zieht VfL Eintracht das große Los

 In der ersten Runde des DHB-Pokals empfängt Handball-Zweitligaaufsteiger VfL Eintracht Hagen Erstligist Leipzig am Ischeland.

Es dauerte ein paar Stunden bis es feststand, aber dann war die Freude umso größer: Handball-Zweitliga-Aufsteiger VfL Eintracht Hagen hat im DHB-Pokal das große Los gezogen!
„Das ist einfach eine überragende Auslosung. Ich wüsste nicht wie es noch besser hätte kommen können“, sagte Jörg Brodowski, Leiter der Handball-Management GmbH des VfL Eintracht, als die Einzelheiten feststanden. Der VfL Eintracht Hagen empfängt am Samstag, 19. August, den Erstligisten SC DHfK Leipzig in der Arena am Ischeland. Vorher stehen sich im ersten Halbfinalspiel der Viererrunde Drittligist Hamburger SV und Zweitligist ASV Hamm gegenüber. Die Gewinner ermitteln am Sonntag den Teilnehmer am Pokal-Achtelfinale.

Hamburg gibt Heimrecht ab

Seit zwei Jahren wird die erste Runde im DHB-Pokal in 16 sogenannten „Final-Four-Turnieren“ ausgespielt. Ausrichter ist normalerweise immer der klassentiefste Klub der Vierergruppe. Das wäre in diesem Fall Drittligist Hamburger SV gewesen. Der HSV hatte aber schon im Vorfeld der gestrigen Auslosung auf seiner Homepage veröffentlicht, dass man wegen Sanierungsarbeiten in der Sporthalle für eine Ausrichtung nicht in Frage komme. Blieben also als Kandidaten der VfL Eintracht und der ASV Hamm, beide in der anstehenden Saison Zweitliga-Konkurrenten. Aber in der vergangenen Spielzeit, als sich die Eintrachtler für den Pokalwettbewerb 2017/18 qualifizierten, waren sie noch Drittligist. Das gab letztlich den Ausschlag für Hagen. Wo die Vorfreude groß ist.Nicht nur, weil es ein Wiedersehen mit Niclas Pieczkowski gibt. Der aktuelle Leipziger Nationalspieler schaffte beim VfL Eintracht den Sprung in den Seniorenbereich. Damals wurden auch familiäre Bande geknüpft. Pieczkowski, gebürtiger Hohenlimburger, ist der Schwager von Marius Kraus, der vor fünfeinhalb Wochen noch einmal mit dem VfL Eintracht in die 2. Bundesliga aufstieg. „Aber auch sonst hat Leipzig eine tolle Mannschaft“, sagt Eintracht-Trainer Niels Pfannenschmidt über den Erstrunden-Gegner, der im April noch im Final Four-Pokalturnier stand, gegen den THW Kiel nach großem Kampf im Halbfinale mit 32:35 verlor. Und der Tabellenachte der vergangenen Erstliga-Saison hat sich weiter verstärkt. Unter anderem mit Philipp Weber. Der aktuelle Bundesliga-Torschützenkönig kehrt aus Wetzlar zurück.Der Hamburger SV ist neuer Arbeitgeber von Lars Hepp, bis Februar noch Eintracht-Coach. In Hamburg trainiert Hepp die A-Jugend. Der ASV Hamm wiederum ist der alte Verein von Niels Pfannenschmidt, der im Februar Lars Hepp beerbte.

„Das wird ein einfaches Spiel für uns“

Dass es im Gruppen-Endspiel am 20. August ein Duell VfL Eintracht - ASV Hamm gibt, ist nicht gerade die wahrscheinlichste Variante. Dazu müssten die Gastgeber Pieczkowski und Co. schlagen. „Das wird ein einfaches Spiel für uns“, sagt Niels Pfannenschmidt angesichts der klaren Außenseiterrolle. „Aber die Chance, eine Überraschung zu landen, ist in der Vorbereitung noch am größten.“

Quelle: Lokalsport/21.06.2017

 

Emsdetten/Hagen. Im dritten Saison-Vorbereitungsspiel musste Handball-Zweitliga-Aufsteiger VfL Eintracht Hagen die erste Niederlage hinnehmen. Nach einem 36:34-Erfolg bei Drittligist Neuss und einem 28:18-Sieg am vergangenen Freitag bei Zweitligist ASV Hamm gab es beim TV Emsdetten, ebenfalls ein Rivale aus der zweiten Liga, eine 30:34-Niederlage.

Trotzdem war Lars Hepp nicht unzufrieden. „Das war ein wirklich guter Test“, urteilte der Eintracht-Übungsleiter, „Emsdetten war stark, wir waren 50 Minuten ebenbürtig.“ Anfangs sogar mehr als das: Das Hepp-Team erwischte den besseren Start, lag nach acht Minuten mit 8:2 vorn und ging mit einem Viertore-Vorsprung (17:13) in die Halbzeit. Erst beim 25:25 glich Emsdetten aus und nutzte in der Schlussphase ein Hagener Nachlassen besonders in der Abwehr zum Sieg.

Mehrere VfL-Zeitstrafen spielten den Münsterländern dabei in die Karten, zudem musste Matthias Aschenbroich nach einer starken Leistung eine Viertelstunde vor Schluss mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Feld.

VfL Eintracht: Müller (1.-20. Minute), Ferne (21.-40.), Mahnke (41.-60.); Reinarz (8/4) Fridgeirsson, Strohl, Ciupinski (2), Prokopec, Aschenbroich (6), von Boenigk (3), Kraus (2), Renninger (1), Weißbach (4), Schneider (4).

Rainer Hofeditz

Trotz guter Leistung verliert VfL Eintracht in Emsdetten | Westfalenpost.de - Lesen Sie mehr auf:
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