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VfL Eintracht Hagen gibt Partie nach der Pause aus der Hand

 

Juli Balingen

Eintracht-Kreisläufer Julian Renniger erzielte gegen den Handball-Zweitliga-Tabellenführer HBW Balingen-Weilstetten drei Tore. Foto: Michael Kleinrensing

Nach einer 17:15-Führung verlieren die Zweitliga-Handballer des VfL Eintracht gegen HBW Balingen-Weilstetten noch mit 24:32.

Handball-Zweitliga-Aufsteiger VfL Eintracht Hagen hat auch das zweite Saisonspiel verloren. Acht Tage nach der 28:33-Auftaktniederlage in Emsdetten musste sich das Team von Trainer Niels Pfannenschmidt dem Erstliga-Absteiger und Aufstiegsfavoriten HBW Balingen-Weilstetten in eigener Halle mit 24:32 geschlagen geben. Zur Pause hatten die Grüngelben, die wieder auf den verletzten Dragan Tubic verzichten mussten, noch mit 14:13 geführt.

Für die als Tabellenführer angereisten Gäste, die ihr erstes Spiel mit 42:28 gegen Tusem Essen gewonnen hatten, war der knappe Rückstand sogar noch schmeichelhaft. Denn in den ersten 30 Minuten war das Pfannenschmidt-Team klar die bessere Mannschaft. Nur beim 0:1 nach 60 Sekunden, erzielt durch Balingens Lars Friedrich, lagen die Gastgeber vor 700 Zuschauern in der Arena am Ischeland zurück. Danach knüpften die Eintrachtler nahtlos an den starken Pokalauftritt gegen Erstligist Leipzig (27:29) an und zogen über 6:4 und 10:7 auf 12:8 (24. Minute) davon. Nach einem weiteren Ballverlust der bis dahin ziemlich fehlerhaft agierenden Balinger hatten die Gastgeber sogar die Chance zum 13:8, aber Jannis Fauteck, der werfen musste, weil ein Zeitspiel drohte, setzte den Ball neben das Tor.

Ein Garant für die Viertore-Führung war bis dahin Schlussmann Dragan Jerkovic, der in der ersten Halbzeit zehn Bälle parierte. In den letzten fünf Minuten vor der Pause kamen die Gäste zwar heran und glichen dann zum 13:13 aus, aber Jan-Lars Gaubatz sorgte mit seinem vierten Treffer für die verdiente Halbzeitführung.

Auch in den zweiten Spielabschnitt starteten die Eintrachtler gut. Sören Kress, der für Bartosz Konitz gekommene Sebastian Schneider und Jan-Lars Gaubatz brachten die Hausherren wieder mit zwei Toren nach vorn (15:13, 16:14, 17:15), dann jedoch riss der Faden. „36 Minuten lang haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht, aber eine Partie dauert halt 60 Minuten“, sagte Niels Pfannenschmidt später.Während die Gäste aus Baden-Württemberg ihre Fehler reduzierten, stiegen sie auf der anderen Seite an. Zwei mit Zeitstrafen geahndete Wechselfehler, von denen Pfannenschmidt einen auf seine Kappe nahm, spielten dem Bundesliga-Absteiger in die Karten. Mit einem 4:0-Lauf zum 17:19 drehten die Gäste die Partie, um sie in der Folgezeit über Zwischenstände von 18:22, 19:25 und 21:30 sicher nach Hause zu bringen.

„Am Ende ist die Niederlage zu hoch ausgefallen“, fand nicht nur Niels Pfannenschmidt. „Wir müssen daran arbeiten, dass die gute Phase verlängert wird.“ Im Idealfall bis zum Schluss - und das am besten schon am kommenden Samstag in Nordhorn.

Quelle: Lokalsport

 

 

 

 

Emsdetten/Hagen. Im dritten Saison-Vorbereitungsspiel musste Handball-Zweitliga-Aufsteiger VfL Eintracht Hagen die erste Niederlage hinnehmen. Nach einem 36:34-Erfolg bei Drittligist Neuss und einem 28:18-Sieg am vergangenen Freitag bei Zweitligist ASV Hamm gab es beim TV Emsdetten, ebenfalls ein Rivale aus der zweiten Liga, eine 30:34-Niederlage.

Trotzdem war Lars Hepp nicht unzufrieden. „Das war ein wirklich guter Test“, urteilte der Eintracht-Übungsleiter, „Emsdetten war stark, wir waren 50 Minuten ebenbürtig.“ Anfangs sogar mehr als das: Das Hepp-Team erwischte den besseren Start, lag nach acht Minuten mit 8:2 vorn und ging mit einem Viertore-Vorsprung (17:13) in die Halbzeit. Erst beim 25:25 glich Emsdetten aus und nutzte in der Schlussphase ein Hagener Nachlassen besonders in der Abwehr zum Sieg.

Mehrere VfL-Zeitstrafen spielten den Münsterländern dabei in die Karten, zudem musste Matthias Aschenbroich nach einer starken Leistung eine Viertelstunde vor Schluss mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Feld.

VfL Eintracht: Müller (1.-20. Minute), Ferne (21.-40.), Mahnke (41.-60.); Reinarz (8/4) Fridgeirsson, Strohl, Ciupinski (2), Prokopec, Aschenbroich (6), von Boenigk (3), Kraus (2), Renninger (1), Weißbach (4), Schneider (4).

Rainer Hofeditz

Trotz guter Leistung verliert VfL Eintracht in Emsdetten | Westfalenpost.de - Lesen Sie mehr auf:
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