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Verletzter Gaubatz verlängert beim VfL bis 2020

 

 

 MG 3632


Vor dem Doppelspieltag bei Spitzenreiter Bergischer HC (Freitag, 19 Uhr) und daheim am Ischeland gegen den VfL Lübeck-Schwartau (Sonntag, 17 Uhr) hat Handball-Zweitligist VfL Eintracht Hagen seine Personalplanungen für die nächste Saison vorangetrieben. Die Grün-Gelben verlängerten den zum Saisonende auslaufen Vertrag von Linkshänder Jan-Lars Gaubatz um zwei weitere Jahre bis 2020. Ein Vertrauensbeweis in die Qualitäten des Halbrechten, der sich im Hinspiel gegen den Bergischen HC einen Kreuzbandriss zugezogen hatte.

„Es ist super, dass es geklappt hat – und freut mich sehr“, betont Cheftrainer Niels Pfannenschmidt. Die Beweggründe liegen für den Ostwestfalen auf der Hand: „Er kennt das Umfeld, war vor der Verletzung ein wichtiger Teil der Mannschaft, ist es seitdem nach wie vor. Er ist innerhalb der Mannschaft anerkannt, hoch in der Hierarchie angesiedelt.“ Gemeinsam mit Andreas Bornemann werde Gaubatz „ein sehr starkes Duo“ auf der Position bilden. „Sie sind ganz unterschiedliche Spielertypen. Mit seiner hohen Qualität in der Abwehr passt ‚Gaubi’ ideal in unser System“, so der 43-Jährige, „mit Andreas und Jan sehe ich uns gegenüber der Konkurrenz gut aufgestellt.“

Auch Eintracht-Sportdirektor Michael Stock würdigte Gaubatz als „trainingsfleißigen, zuverlässigen Spieler“: „Dazu hat er viel Erfahrung, ist trotz der Verletzung stets ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen, dass wir zu einem Spieler stehen, der so eine Verletzung erlitten hat.“ Auch im Kampf um den Klassenerhalt wollen die VfL-Verantwortlichen bei der Rückkehr des 28-jährigen gebürtigen Mainzers nichts überstürzen. „Wir werden ihm die Zeit geben, bis er wieder bei 100 Prozent ist“, erklärte Stock: „Ist er nicht bei 100 Prozent, nach Einschätzung unserer Ärzte als auch von seinem eigenen Gefühl her, dann werden wir ihn definitiv nicht einsetzen.“

 

 

Emsdetten/Hagen. Im dritten Saison-Vorbereitungsspiel musste Handball-Zweitliga-Aufsteiger VfL Eintracht Hagen die erste Niederlage hinnehmen. Nach einem 36:34-Erfolg bei Drittligist Neuss und einem 28:18-Sieg am vergangenen Freitag bei Zweitligist ASV Hamm gab es beim TV Emsdetten, ebenfalls ein Rivale aus der zweiten Liga, eine 30:34-Niederlage.

Trotzdem war Lars Hepp nicht unzufrieden. „Das war ein wirklich guter Test“, urteilte der Eintracht-Übungsleiter, „Emsdetten war stark, wir waren 50 Minuten ebenbürtig.“ Anfangs sogar mehr als das: Das Hepp-Team erwischte den besseren Start, lag nach acht Minuten mit 8:2 vorn und ging mit einem Viertore-Vorsprung (17:13) in die Halbzeit. Erst beim 25:25 glich Emsdetten aus und nutzte in der Schlussphase ein Hagener Nachlassen besonders in der Abwehr zum Sieg.

Mehrere VfL-Zeitstrafen spielten den Münsterländern dabei in die Karten, zudem musste Matthias Aschenbroich nach einer starken Leistung eine Viertelstunde vor Schluss mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Feld.

VfL Eintracht: Müller (1.-20. Minute), Ferne (21.-40.), Mahnke (41.-60.); Reinarz (8/4) Fridgeirsson, Strohl, Ciupinski (2), Prokopec, Aschenbroich (6), von Boenigk (3), Kraus (2), Renninger (1), Weißbach (4), Schneider (4).

Rainer Hofeditz

Trotz guter Leistung verliert VfL Eintracht in Emsdetten | Westfalenpost.de - Lesen Sie mehr auf:
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