• 150 Jahre VfL Eintracht

    150 Jahre VfL Eintracht

  • der Nachwuchs

    der Nachwuchs

  • erfolgreicher Tischtennis

    erfolgreicher Tischtennis

  • Handball wie er spaß macht

    Handball wie er spaß macht

  • Klassenerhalt geschafft

    Klassenerhalt geschafft

  • Rasensportgruppe

    Rasensportgruppe

  • unsere Jüngsten

    unsere Jüngsten

  • Wandergruppe in Berlin

    Wandergruppe in Berlin

Letzter Monat Juni 2018 Nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
KW 22 1 2 3
KW 23 4 5 6 7 8 9 10
KW 24 11 12 13 14 15 16 17
KW 25 18 19 20 21 22 23 24
KW 26 25 26 27 28 29 30

29:24-Sieg ist gelungene Generalprobe für VfL Eintracht

Nachdem der VfL Eintracht eine Option gezogen hat, läuft der Vertrag von Torwart Dragan Jerkovic am 30. Juni 2018 aus. 

Draganhugo-144146202-218

Foto:Michael Kleinrensing


Fünf Tage vor der Meisterschafts-Fortsetzung in Balingen gewinnt der VfL Eintracht Test gegen Handball-Zweitliga-Rivalen Emsdetten mit 29:24.
Die Generalprobe des Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen für die Meisterschafts-Fortsetzung nächsten Mittwoch beim Tabellenneunten HBW Balingen-Weilstetten ist gelungen. In einem Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit setzten sich die Grüngelben in der Arena am Ischeland mit 29:24 (17:11) gegen den Klassenrivalen TV Emsdetten durch. „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben vorgestern gespielt, gestern hart trainiert – und trotzdem ein starkes Tempospiel an den Tag gelegt“, zog VfL-Coach Niels Pfannenschmidt ein rundum positives Fazit.Bis zum 3:3 war die Partie offen, dann zogen die Eintrachtler davon. Wozu nicht nur elanvolle Angriffsaktionen beitrugen, auch die Abwehr war auf dem Posten. „Die 6:0-Formation mit Tilman Pröhl und Dominik Waldhof im Innenblock hat sehr gut gearbeitet“, zollte der Hagener Coach seiner Defensivabteilung ein Lob. Davon durften sich auch die Torhüter angesprochen fühlen. Tobias Mahncke, der begann, hielt bis zur Pause 13 Bälle, Dragan Jerkovic brachte es im zweiten Durchgang auf zehn Paraden.
Der 43-jährige Schlussmann aus Kroatien stellte unter Beweis, dass ungeachtet der Eintracht-Planungen weiter auf ihn Verlass ist. Vor dem Spiel hatte Sportdirektor Michael Stock bekanntgegeben, dass eine Option in Jerkovic’ Vertrag aktiviert wurde und der Kontrakt des Kroaten am 30. Juni 2018 endet. Nicht zuletzt, weil die künftige Klassenzugehörigkeit ungewiss ist. „Dragan ist Profi durch und durch, er wird sich wie bisher weiter vorbildlich in die Mannschaft einbringen“, davon sind die Eintracht-Offiziellen überzeugt.
VfL Eintracht: Mahncke, Jerkovic; Lindner, Kress (8/6), Tubic (4), Pröhl (3), Schneider (3), Fauteck, Renninger (3), Konitz, König, Waldhof (2), Mestrum (3/1), von Boenigk (1), Bornemann (2).

Quelle:Lokalsport

 

Emsdetten/Hagen. Im dritten Saison-Vorbereitungsspiel musste Handball-Zweitliga-Aufsteiger VfL Eintracht Hagen die erste Niederlage hinnehmen. Nach einem 36:34-Erfolg bei Drittligist Neuss und einem 28:18-Sieg am vergangenen Freitag bei Zweitligist ASV Hamm gab es beim TV Emsdetten, ebenfalls ein Rivale aus der zweiten Liga, eine 30:34-Niederlage.

Trotzdem war Lars Hepp nicht unzufrieden. „Das war ein wirklich guter Test“, urteilte der Eintracht-Übungsleiter, „Emsdetten war stark, wir waren 50 Minuten ebenbürtig.“ Anfangs sogar mehr als das: Das Hepp-Team erwischte den besseren Start, lag nach acht Minuten mit 8:2 vorn und ging mit einem Viertore-Vorsprung (17:13) in die Halbzeit. Erst beim 25:25 glich Emsdetten aus und nutzte in der Schlussphase ein Hagener Nachlassen besonders in der Abwehr zum Sieg.

Mehrere VfL-Zeitstrafen spielten den Münsterländern dabei in die Karten, zudem musste Matthias Aschenbroich nach einer starken Leistung eine Viertelstunde vor Schluss mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Feld.

VfL Eintracht: Müller (1.-20. Minute), Ferne (21.-40.), Mahnke (41.-60.); Reinarz (8/4) Fridgeirsson, Strohl, Ciupinski (2), Prokopec, Aschenbroich (6), von Boenigk (3), Kraus (2), Renninger (1), Weißbach (4), Schneider (4).

Rainer Hofeditz

Trotz guter Leistung verliert VfL Eintracht in Emsdetten | Westfalenpost.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/wp/sport/lokalsport/hagen-breckerfeld-wetter-herdecke/trotz-guter-leistung-verliert-vfl-eintracht-in-emsdetten-id10908408.html#plx140798256

VfL Eintracht gelingt in Balingen Riesen-Überraschung

 

Konitzpicture-147711610

Bartosz Konitz nimmt Maß, Balingens Jona Schoch versucht, den Eintracht-Halblinken am Torwurf zu hindern. Konitz traf fünfmal und bejubelte am Ende einen 37:33-Auswärtscoup beim Favoriten

Ein Rückrunden-Start wie gemalt für Handball-Zweitligist VfL Eintracht Hagen: In Balingen gewinnen die Grüngelben mit 37:33. Foto: MIchael Kleinrensing


Wenn das kein Ausrufezeichen war! Im ersten Handball-Zweitliga-Spiel des Jahres 2018 hat Aufsteiger VfL Eintracht Hagen für eine dicke Überraschung, fast schon eine Sensation gesorgt. Beim Erstliga-Absteiger HBW Balingen-Weilstetten, der das Hinspiel in der Arena am Ischeland klar mit 32:24 für sich entschieden hatte, setzten sich die Schützlinge von Trainer Niels Pfannenschmidt am Mittwochabend mit 37:33 (16:16) durch und kletterten zunächst einmal auf den 13. Platz. Die Freude über zwei Punkte, die im Kampf um den Klassenerhalt eminent wichtig werden können, war riesig.

„Das war eine großartige geschlossene Mannschaftsleistung. Alle Spieler haben von der ersten Minute an gezeigt, dass sie hier etwas mitnehmen wollten - mehr ging nicht“, hätte die Einstellung des Teams laut Eintracht-Sportdirektor Michael Stock besser nicht sein können. Simen Schonningsen brachte die Gastgeber vor 2087 erwartungsfrohen Zuschauern in der Balinger Sparkassen-Arena mit 1:0 in Führung, aber die Grüngelben konterten direkt: Ausgerechnet Dragan Tubic, früher selbst in Balingen unter Vertrag, erzielte die ersten beiden VfL-Tore und brachte seine Farben mit 2:1 nach vorn.
Nach zehn Minuten sah es bei einer Balinger 7:4-Führung danach aus, als hätten die Gastgeber das richtige Rezept gefunden, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Niels Pfannenschmidt reagierte mit einem Torwartwechsel: Für Tobias Mahncke, der zwar schon einen Siebenmeter gegen Oddur Gretarsson pariert hatte, aber sonst kaum eine Hand an den Ball bekam, ging Dragan Jerkovic zwischen die Pfosten. Eine Maßnahme, die sich auszahlte. Beim 9:9 durch Sören Kress in der 17. Minute waren die Grüngelben wieder gleichauf. Um fortan mit den Hausherren auf Augenhöhe zu bleiben.
Das Remis zur Pause machte Mut, der Start in die zweite Halbzeit gab den kühnsten Hoffnungen des mitgereisten Anhangs Nahrung: Bartosz Konitz, Jan von Boenigk und Dominik Waldhof warfen den VfL Eintracht mit 20:17 nach vorn. Kein Strohfeuer: Konitz traf zum 22:18, von Boenigk erzielte das 23:19. Der VfL Eintracht war auf Kurs, den zweiten Auswärtssieg nach dem 30:29 in Konstanz einzufahren.
Balingen-Weilstetten hatte etwas dagegen, glich durch einen 3:0-Lauf zum 25:25 (42.) aus. Das Spiel stand auf des Messers Schneide.
Die große Qualität der Grüngelben an diesem Tag: „Wir waren stabiler, haben gute Lösungen gefunden, die Mannschaft hat die richtigen Entscheidungen getroffen“, lobte Pfannenschmidt. Von Boenigk, am Ende mit neun Treffern Toptorschütze, und Konitz brachten den VfL Eintracht mit 27:25 nach vorn, der Ausgleich sollte den Balingern danach nicht mehr gelingen. Auch weil Jerkovic insgesamt 14 Bälle hielt. Nach dem 31:33 (54.) aus Gastgeber-Sicht machten Julian Renninger (2), von Boenigk und Kress mit einer 4:0-Serie zum 31:37 alles klar. Weder aus einer offenen Manndeckung in der Schlussphase noch aus dem Zeitstrafenverhältnis insgesamt (fünf gegen Hagen, keine gegen Balingen) vermochten die Gastgeber Kapital zu schlagen. Zu überzeugend agierte der VfL Eintracht.

Ein Rückrundenstart wie gemalt!
VfL Eintracht: Mahncke, ab 10. Jerkovic; Kress (6/1), Tubic (3), Pröhl (3), Schneider (2), Fauteck (2), Renninger (3), Konitz (5), Waldhof (1), Bornemann (2), Mestrum (1), von Boenigk (9).

 

Quelle:Lokalsport

 

Emsdetten/Hagen. Im dritten Saison-Vorbereitungsspiel musste Handball-Zweitliga-Aufsteiger VfL Eintracht Hagen die erste Niederlage hinnehmen. Nach einem 36:34-Erfolg bei Drittligist Neuss und einem 28:18-Sieg am vergangenen Freitag bei Zweitligist ASV Hamm gab es beim TV Emsdetten, ebenfalls ein Rivale aus der zweiten Liga, eine 30:34-Niederlage.

Trotzdem war Lars Hepp nicht unzufrieden. „Das war ein wirklich guter Test“, urteilte der Eintracht-Übungsleiter, „Emsdetten war stark, wir waren 50 Minuten ebenbürtig.“ Anfangs sogar mehr als das: Das Hepp-Team erwischte den besseren Start, lag nach acht Minuten mit 8:2 vorn und ging mit einem Viertore-Vorsprung (17:13) in die Halbzeit. Erst beim 25:25 glich Emsdetten aus und nutzte in der Schlussphase ein Hagener Nachlassen besonders in der Abwehr zum Sieg.

Mehrere VfL-Zeitstrafen spielten den Münsterländern dabei in die Karten, zudem musste Matthias Aschenbroich nach einer starken Leistung eine Viertelstunde vor Schluss mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Feld.

VfL Eintracht: Müller (1.-20. Minute), Ferne (21.-40.), Mahnke (41.-60.); Reinarz (8/4) Fridgeirsson, Strohl, Ciupinski (2), Prokopec, Aschenbroich (6), von Boenigk (3), Kraus (2), Renninger (1), Weißbach (4), Schneider (4).

Rainer Hofeditz

Trotz guter Leistung verliert VfL Eintracht in Emsdetten | Westfalenpost.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/wp/sport/lokalsport/hagen-breckerfeld-wetter-herdecke/trotz-guter-leistung-verliert-vfl-eintracht-in-emsdetten-id10908408.html#plx140798256

Retrospektive: Das Spielgerät im Wandel der Zeit

 

 

Ralf2016

Eine Betrachtung von Ralf Wilke.

100 Jahre Handballsport in Deutschland – in 70 von diesen 100 Jahren hatte ich das Glück, in dieser Sportart am Ball sein zu dürfen. Als ehemaliger Feldhandball-Bundesligaspieler und späteres Mitglied eines Handballvorstandes lernte ich schon als Zehnjähriger das Spielgerät dieser Sportart kennen. Der Ball – logisch – hat immer im Mittelpunkt unserer geliebten Sportart gestanden. Damals gab es noch 22 Spieler, aber immer nur diesen einen Ball. Grund genug, einen ausführlichen Blick auf das „runde Etwas“ zu werfen.

Als ich 1948 erstmals einen Lederball im Wettkampf kennenlernte, war der Ball in den Sportvereinen noch Mangelware. Es gab auch noch keine Unterschiede zwischen  Jugend- und Seniorenbällen. Der Umfang eines Balles betrug damals einheitlich 64 Zentimeter. Ein Maß, das ich aus Erzählungen älterer Handballkameraden übernommen habe.

Meistens brachte der Obmann einer Handballabteilung sonntagmorgens zwei Exemplare mit zum Spiel. Die Bälle wurden von ihm gehegt und gepflegt – kleine Heiligtümer beinahe. Alle Nähte wurden vor dem Spiel gut eingefettet, der Ball akribisch auf seinen Luftdruck geprüft. Gingen die Nähte doch einmal kaputt, musste der Ball zum Sattler oder Schuhmacher zur Reparatur gebracht werden.

Jugend bettelte um Bälle

Es gab seinerzeit so wenig Ballmaterial, dass uns Jugendlichen im Training oft nur minderwertige Bälle zur Verfügung standen. Oft mussten wir bei den Senioren geradezu darum betteln, dass sie uns überhaupt einen Ball abtreten.

Feldhandball wurde damals bei Wind und Wetter, bei Regen und sogar bei Schnee gespielt. Bei derart extremen Witterungsverhältnissen wurde ein Lederball natürlich überstrapaziert. Er wurde immer schwerer und sehr glitschig.

„Üllemann“ im Inneren

Wie schon erwähnt, hatte der Ball damals einen Umfang von 64 Zentimetern. Im Inneren befand sich eine Gummiblase mit dem sogenannten „Üllemann“. Durch einen 10 Zentimeter langen Schlitz in der Lederhülle wurde die Blase, natürlich unaufgeblasen, in das Innere der Hülle gesteckt. Jetzt konnte die Blase durch den „Üllemann“ aufgepumpt werden.
War der gewünschte Luftdruck erreicht, knickte man den „Ülle“ in der Mitte um und band ihn mit einem Packband fest zu, so dass keine Luft mehr entweichen konnte.

Ball wird zum Ei

Jetzt begann der wichtigste Teil der Arbeit. Mit einem starken Lederriemen wurde der lange Schlitz in der Hülle sorgfältig verschnürt, so dass der Ball die gewünschte runde Form annahm. Wenn dieser Arbeitsgang nicht richtig durchgeführt wurde, nahm der Ball die Gestalt eines Eies an und sprang beim Prellen in alle Richtungen.
Anfang der 1960er-Jahre begann die Weiterentwicklung des Spielgerätes. Der Umfang ging zurück auf 60 Zentimeter, die Ballhülle hatte zudem eine kreisrunde Öffnung von vielleicht 2,5 Zentimetern im Durchmesser. Darunter befand sich ein kleiner Lederlappen zum Schutz der Blase, die jetzt mittlerweile ohne „Üllemann“ aufzupumpen war. Aber noch immer saugte sich der Ball bei Regenwetter voll mit Wasser, so dass er schwer und glitschig – und für die meisten Spieler auch unkontrollierbar war.

Das sollte sich Ende der 1960er-Jahre/Anfang der 1970er-Jahre gravierend verändern. Das Ligaspiel in den höchsten Spielklassen verlagerte sich immer mehr von den ungeliebten Aschenplätzen auf gut präparierte Rasenplätze.
Jetzt wurde erstmals ein imprägnierter Ball entwickelt, der kein Wasser und auch keine Feuchtigkeit mehr annahm. Das Spielgerät wurde griffiger, die Wurftechniken entwickelten sich immer weiter. Auch an den Endergebnissen der Spiele war diese Entwicklung abzulesen. Gingen in den 1920er- und 1930er-Jahren die Spiele 1:0, 2:1 oder 4:3 aus, so erzielten die Mannschaften inzwischen Ergebnisse von 11:9 oder 17:15. Aber es fielen nur selten deutlich mehr als 20 Tore in einem Spiel.

Ball70er

Start der Haftmittel-Ära

Mitte der 1970er-Jahre folgte die Einstellung des Feldhandballspiels. Mit der Verlagerung in die Halle entwickelte sich das Ballmaterial in eine ganz andere Richtung. Inzwischen hatte man sich darauf geeinigt, dass im Seniorenbereich nur noch Bälle mit einem Umfang von 58 Zentimeter gespielt werden durften. Es begann die Ära, in der Haftmittel mit dem Ball in Verbindung kam.

Haftmittel, „Kleber“, „Harz“, „Patte“, „Backe“ – die Liste der Bezeichnung ist lang, meint aber immer dasselbe: Die Spieler benutz(t)en Haftmittel – die einen mehr, die anderen weniger –, um eine bessere Ballkontrolle zu haben. Die Entwicklung neuer Wurftechniken wie „Dreher“ oder gefühlvolle „Leger“ waren die Folge.
Der Übergang zum „Harz-Zeitalter“, das im übrigen bis heute anhält, war indes ein grober. Speziell für den Handballsport entwickelte Kleber gab es nicht. So war der Gang in den Baumarkt oder die Genossenschaft in diesen Jahren ein regelmäßiger für die Handballer: Gekauft wurde dort Baumharz, eigentlich gedacht zur Veredelung von Obstbäumen. Warnhinweis auf den Dosen: „Auf keinen Fall mit Haut in Kontakt kommen lassen!“ Doch gerade das taten die Handballer.

Königslösung gesucht

Inzwischen ist die nächste Entwicklungsstufe erreicht und die übernächste kommt immer näher. Die Bälle bestehen nicht mehr nur aus Leder, sondern alternativ auch aus Kunststoffen, die Oberflächen werden häufig mit Kunststoffkaschierungen ausgestattet. Damit soll eine bessere Griffigkeit erzielt werden. Gleichwohl: Die „Königslösung“, um auf Haftmittel, die es inzwischen in hautschonenden und wasserlöslichen Ausführungen gibt, verzichten zu können, ist noch immer nicht gefunden.

Dafür nimmt der „Harz“-Gebrauch immer weiter zu, was häufig zu Problemen in den Sporthallen führt. Die Reinigungsintervalle werden immer kürzer, die  Beschwerden von Sportlern, die sich von den Harzrückständen belästigt fühlen, lauter. Vereine, die ihre gesellschaftliche Verantwortung ernst nehmen, stellen sich diesen Herausforderungen.

Die Anschaffung von teuren Spezialmaschinen, mit deren Hilfe die Bälle vor jedem Training/Spiel gereinigt werden, gehört zum Kampf gegen die „Hinterlassenschaften“ des Haftmittels, das für den modernen Handballsport dennoch unerlässlich ist, dazu. Unangenehmer Nebeneffekt: Aufgrund der häufigen Reinigung verkürzt sich die Lebensdauer der modernen Bälle. Länger als ein Jahr hält ein Ball inzwischen nicht mehr.

Auch aus diesem Grund wird eine Initiative des Internationalen Handballverbandes (IHF) intensiv und kontrovers diskutiert. Die IHF hat einem japanischen Ballhersteller ein siebenstelliges Budget zur Verfügung gestellt, um einen Ball zu entwickeln, der quasi „selbstklebend“ ist – Haftmittel würden dann von der Champions League bis zur Kreisklasse der Vergangenheit angehören.

Indes: Es gibt Bälle mit einer solchen Oberfläche bereits, sie stoßen aktuell immer dann an ihre Grenzen, wenn sie mit Feuchtigkeit (also Schweiß) in Verbindung kommen. Und so bleibt die Entwicklung im Handballsport auch nach 100 Jahren nicht stehen. Eine Sportart im Wandel der Zeit...

 

 

 

Emsdetten/Hagen. Im dritten Saison-Vorbereitungsspiel musste Handball-Zweitliga-Aufsteiger VfL Eintracht Hagen die erste Niederlage hinnehmen. Nach einem 36:34-Erfolg bei Drittligist Neuss und einem 28:18-Sieg am vergangenen Freitag bei Zweitligist ASV Hamm gab es beim TV Emsdetten, ebenfalls ein Rivale aus der zweiten Liga, eine 30:34-Niederlage.

Trotzdem war Lars Hepp nicht unzufrieden. „Das war ein wirklich guter Test“, urteilte der Eintracht-Übungsleiter, „Emsdetten war stark, wir waren 50 Minuten ebenbürtig.“ Anfangs sogar mehr als das: Das Hepp-Team erwischte den besseren Start, lag nach acht Minuten mit 8:2 vorn und ging mit einem Viertore-Vorsprung (17:13) in die Halbzeit. Erst beim 25:25 glich Emsdetten aus und nutzte in der Schlussphase ein Hagener Nachlassen besonders in der Abwehr zum Sieg.

Mehrere VfL-Zeitstrafen spielten den Münsterländern dabei in die Karten, zudem musste Matthias Aschenbroich nach einer starken Leistung eine Viertelstunde vor Schluss mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Feld.

VfL Eintracht: Müller (1.-20. Minute), Ferne (21.-40.), Mahnke (41.-60.); Reinarz (8/4) Fridgeirsson, Strohl, Ciupinski (2), Prokopec, Aschenbroich (6), von Boenigk (3), Kraus (2), Renninger (1), Weißbach (4), Schneider (4).

Rainer Hofeditz

Trotz guter Leistung verliert VfL Eintracht in Emsdetten | Westfalenpost.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/wp/sport/lokalsport/hagen-breckerfeld-wetter-herdecke/trotz-guter-leistung-verliert-vfl-eintracht-in-emsdetten-id10908408.html#plx140798256

Weitere Beiträge...

Seite 8 von 9

JoomShaper