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Doppeltes Rot schwächt die Eintracht

Handball, B-Jugend-Landesliga: HTV Sundwig/Westig - VfL Eintracht Hagen 29:28 (17:14). Durch eine schwache Defensivleistung blieb dem HTV ein höherer Sieg gegen favorisierte Hagener verwehrt. In den Anfangsminuten fehlte die Körpersprache, und so zog Hagen auf 6:3 (7.) davon. Erste Umstellungen in der Abwehr brachten den Gastgebern Ballgewinne, die sie zum 9:7 nutzten. Aber Hagen blieb dran.

Auch in der zweiten Hälfte brachten die Heimischen nicht viel zustande, doch sie hielten die Gäste ständig mit drei Toren auf Distanz, trotz etlicher harmloser Würfe. Ab dem 21:18 (35.) brachten jedoch die Unparteiischen „Farbe“ in die Partie, die Hagen fast noch einen unverdienten Sieg beschert hätte. Spielmacher Brand erhielt innerhalb von acht Minuten drei Zeitstrafen für harmlose Abwehraktionen. Im hektischer werdenden Spiel glich der VfL zwei Minuten vor Ende aus (27:27) und setzte den HTV mächtig unter Druck. Doch Frenzel behielt die Übersicht, erzielte per Siebenmeter das 28:27 (49.) und verwandelte einen Gegenstoß zum 29:27 (50.).

HTV: Heine; Götz (2), Sprenger (4), Kirchmann (3), Schulte (5), Kaltenbach, Brand (5), B. Frenzel (6/2), Basener (4)

Souveräner Derbysieg für den HTV | DerWesten - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/wp/sport/lokalsport/iserlohn-hemer-letmathe/souveraener-derbysieg-fuer-den-htv-id8931541.html#plx1685914235

A-Jugend-Bundesliga: JSG NSM-Nettelstedt - VfL Eintracht Hagen 30:22 (17:11)

Es war wie so häufig in den vergangenen Wochen: Rund 45 Minuten hielt A-Jugend-Bundesligist VfL Eintracht Hagen am Samstag im ostwestfälischen Hille gegen die JSG NSM-Nettelstedt gut mit, zwei Schwächephasen gegen Ende der ersten und Mitte der zweiten Halbzeit verhinderten aber, dass sich die Heinemann/Meyrich-Sieben, die in der Bundesliga-Qualifikation gegen die JSG noch haushoch unterlegen war, besser aus der Affäre zog.

Vom Start weg agierten die Volmetaler gegen die starke JSG-Abwehr mit sieben Feldspielern - eine Maßnahme, die sich auszahlen sollte. Bis zum 9:13 blieb die Eintracht auf Tuchfühlung und schickte sich auch nach dem Wechsel an, den 11:17-Pausenrückstand "abzuknabbern". Zwei frühe Rote Karten jeweils nach der dritten Zeitstrafe gegen das Kreisläufer-Duo Tom Bergner (32.) und Ole Grewel (39.) beraubte den Gast dann aber fast jeglicher Alternative und die JSG setzte sich wieder ab. "Der Matchplan hat funktioniert, aber wir verhalten uns in zu vielen Situationen nicht clever genug", bilanzierte Eintracht-Trainer Ralf Heinemann nach dem Schlusspfiff.

VfL: Mossuto (1), Vogt - Gröne (2), Skupin (2), Witte, Ruppel (2), Rüggeberg, Jukic (2), Bergner (2), Rust (1), Gutschlag (2/1), Grewel (2), Allendörfer, Küppers (6)

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