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B-Jugend, Verbandsliga: VfL Eintracht Hagen II - HSV 81 Hemer 23:21 (11:13)

Handball, B-Jugend-Landesliga: HTV Sundwig/Westig - VfL Eintracht Hagen 29:28 (17:14). Durch eine schwache Defensivleistung blieb dem HTV ein höherer Sieg gegen favorisierte Hagener verwehrt. In den Anfangsminuten fehlte die Körpersprache, und so zog Hagen auf 6:3 (7.) davon. Erste Umstellungen in der Abwehr brachten den Gastgebern Ballgewinne, die sie zum 9:7 nutzten. Aber Hagen blieb dran.

Auch in der zweiten Hälfte brachten die Heimischen nicht viel zustande, doch sie hielten die Gäste ständig mit drei Toren auf Distanz, trotz etlicher harmloser Würfe. Ab dem 21:18 (35.) brachten jedoch die Unparteiischen „Farbe“ in die Partie, die Hagen fast noch einen unverdienten Sieg beschert hätte. Spielmacher Brand erhielt innerhalb von acht Minuten drei Zeitstrafen für harmlose Abwehraktionen. Im hektischer werdenden Spiel glich der VfL zwei Minuten vor Ende aus (27:27) und setzte den HTV mächtig unter Druck. Doch Frenzel behielt die Übersicht, erzielte per Siebenmeter das 28:27 (49.) und verwandelte einen Gegenstoß zum 29:27 (50.).

HTV: Heine; Götz (2), Sprenger (4), Kirchmann (3), Schulte (5), Kaltenbach, Brand (5), B. Frenzel (6/2), Basener (4)

Souveräner Derbysieg für den HTV | DerWesten - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/wp/sport/lokalsport/iserlohn-hemer-letmathe/souveraener-derbysieg-fuer-den-htv-id8931541.html#plx1685914235

In der beflügelnden Atmosphäre der Arena am Ischeland gelang der Wegener/Prokopec-Sieben der große Wurf, stürzte die Eintracht mit ihrem Sieg den bisherigen Tabellenführer aus Hemer. Der Titelkampf ist spätestens jetzt ein Dreikampf der punktgleichen Teams aus Halver/Schalksmühle, Hagen und Hemer geworden.

Vor lautstarker Kulisse verschlief die Eintracht die Anfangsviertelstunde zunächst komplett, lag rasch mit 5:10 (14.) im Hintertreffen. Doch es wurde besser. Mit fortlaufender Spieldauer nahmen die Gastgeber den Kampf an, gewannen immer häufiger die Zweikämpfe gegen einen auf vielen Positionen überlegenen Gegner. Zur Pause hatten die Grün-Gelben bereits verkürzt, zehn Minuten nach Wiederanpfiff war beim 17:17 erstmals der Ausgleich geschafft. In der Schlussviertelstunde ging es hin und her, ehe sich die Eintracht mit großem Willen und einer ganz starken Mannschaftsleistung eine 23:21-Führung erkämpfte, die mit dem Glück des Tüchtigen bis zum Schluss hielt.

"Die Jungs haben die Vorgaben sehr gut umgesetzt, vor allem die Abwehr des Gegners immer wieder auseinander gezogen", freute sich Trainer Julien Wegener nach dem Schlusspfiff.

Eintracht: Seifert, Roters - Mittelbach, Gleim, Rohr (4), Wiegand, Lohölter, T. Studberg (5), N. Studberg (5), Lieder, Koprek, Klein (6), Trapp (3/2), Hein

JoomShaper