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VfL-Vierte will auch zweites Derby gewinnen

 

Das Lokalduell zwischen dem TV Hasperbach und dem VfL Eintracht Hagen IV steht am 20. Spieltag der Handball-Bezirksliga im Fokus.

„Hasperbach ist und bleibt eine Wundertüte“, erklärt TV-Abteilungsleiter Achim Kramer im Hinblick auf die personelle Situation der Mannschaft und ergänzt: „Wir müssen abwarten, wer am Wochenende auflaufen kann und wird.“

Ganz anders sieht es beim VfL Eintracht Hagen IV aus. Trainer Sascha Lückel muss lediglich auf den weiterhin am Nacken verletzten Christian Gendig verzichten. „Hasperbach ist ein unbequemer Gegner mit einem starken Felix Botte im Tor“, schätzt Lückel den Gegner ein. Im zweiten Derby in Folge will die Eintracht-Vierte den Schwung aus dem Sieg gegen Emst mitnehmen und somit weiter Punkte für den vorzeitigen Klassenerhalt sammeln. Auf der anderen Seite sind die Kettelbacher auf jeden Punkt im Klassenkampf angewiesen.

Quelle: Lokalsport/Kevin Herzog

 

Weirich macht im Derby alles klar für VfL IV

 

In den Handball-Bezirksligen stand aus heimischer Sicht das Hagener Stadtderby zwischen der DJK Grün-Weiß Emst und dem VfL Eintracht Hagen IV im Blickpunkt. Die Gäste behielten mit zwei Toren die Oberhand. Der TV Hasperbach musste sich in Evingsen ebenso geschlagen geben wie die HSG Wetter/Grundschöttel in eigener Halle gegen Welper. Der Überblick:

DJK GW Emst – VfL Eintracht Hagen IV 25:27 (11:11). Das Hagener Derby war spannend bis zur letzten Minute. Die Emster führten mit 8:4, mussten aber bis zur Pause den Ausgleich hinnehmen.

Nach dem Seitenwechsel konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzten. 68 Sekunden vor Schluss konnte der Emster Lukas Wetzel einen Siebenmeter nicht verwandeln und Frederik Altenbeck scheiterte in aussichtsreicher Position, verkürzte aber anschließend doch noch zum 25:26. Andreas Weirich machte schließlich mit seinem zweiten Treffer zum 25:27 alles klar.

DJK GW Emst: Lazic, Feick; Tolksdorf (1), Lutz, Huesecken (2), Wetzel (8/5), Truinic, Maiworm, Altenbeck (8), Meier (5), Stülper (1).

VfL Eintracht Hagen IV: Kappe, Pelka; Krause, Jannick Truss (9), Weirich (2), Jan-Hendrik Stein (4), Grebe (3), Hedtfeld (3), Lars Stein (1), Kappe (1), Reinartz (4/1), Kohlmann, Keim.

Bezirksliga Südwestfalen: TVE Netphen – VfL Eintracht Hagen IV 25:31 (14:16)

Eine verbesserte Leistung in Halbzeit zwei ließ die VfL-Vierte einen letztlich ungefährdeten Auswärtssieg einfahren. Zwar zogen die Gäste in der ersten Halbzeit bis auf vier Tore davon (7:11; 20.), doch bedingt durch einige Unkonzentriertheiten schafften sie es nicht, für eine Vorentscheidung zu sorgen.

Im zweiten Durchgang steigerte sich die komplette Mannschaft. Insbesondere Torwart Andreas Pelka, der die Gastgeber mit einigen sehenswerten Paraden zur Verzweiflung brachte. Ärgerlich war hingegen die Rote Karte gegen Kim Wilhelm, der sich nach einem Foul zu einer Auseinandersetzung mit dem Netphener Torwart hinreißen ließ.

„Der Sieg war letztlich nie gefährdet, nur das ist wichtig“, erklärt Trainer Sascha Lückel. Besonders erwähnenswert ist auch die Leistung von Ingolf Grebe, der mit fünf Toren bester Feldtorschütze seiner Mannschaft war. „Ingolf ist jetzt, glaube ich, 44 Jahre alt, macht einigen in Sachen Fitness aber immer noch etwas vor“, zeigte sich Lückel angetan von seinem Rückraum-Routinier.

VfL Eintracht IV: Reinartz (9/5), Grebe (5), Lars Stein (4/1), Kappe, Middeldorf (je 3), Jan Hendrik Stein (2), Wilhelm, Weirich (je 1).

 

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