5. Mannschaft: VfL Eintracht Hagen 5 – TG RE Schwelm 3 34:12 (17:6)

Nach einem spielfreien Wochenende empfing Eintrachts Fünfte den bislang sieglosen Tabellenletzten TG Rote Erde Schwelm 3. Bei den Hausherren fehlten einige Spieler verletzungs- und urlaubsbedingt, darunter VfL-Urgestein Rudi Heite. Dafür waren nach längerer Zeit mit Reiner Friedrichs (Tor), Jörg Dierkes und Stephan Kann drei andere altgediente Spieler der Fünften wieder mit an Bord.

 

Gegen ebenfalls mit einem dünnen Kader angereiste Gäste legten die Grün-Gelben los wie die Feuerwehr und gingen schnell mit 4:0 in Führung, ehe dem besten Angreifer von Schwelm der erste Treffer zum 4:1 gelang. Nach gut einer Viertelstunde hatte der VfL durch weitere schöne Tore von Linus Mittelbach auf 7:1 erhöht. Der pfeilschnelle Youngster wirbelte das erste Mal von Beginn an auf der halbrechten Position und setzte sich immer wieder sehenswert mit Eins-gegen-Eins-Aktionen in Szene. Beim 10:2 (´22) hatte der Linkshänder bereits sechsmal aus dem Rückraum oder nach Tempogegenstößen eingenetzt. Auf der Rechtsaußen-Position gab ein weiterer Debütant seinen Einstand im Seniorenbereich. Cem Cetinkaya, als siebzehnjähriger A-Jugendlicher mit Doppelspielrecht ausgestattet, erzielte beim 5:1 (´11) sein allererstes Tor bei den Senioren, welches entsprechend lautstark von seinen Mannschaftskameraden bejubelt wurde! Zur Pause war der VfL bereits uneinholbar mit 17:6 davongezogen.

 

Neben einer aufmerksamen Deckungsarbeit mit Martin Tessari als Organisator im Innenblock und Anrd Bohl als „Indianer“ davor nagelte besonders Eintrachts Torhütergespann Reiner Friedrichs und Daniel D’Agata den Kasten zu; kam am Ende auf mehr als 20 gehaltene Bälle. Während D’Agata, schon vor vier Jahren im Wochenblatt als „Methusalem im Kasten“ umschrieben, unter anderem zwei Siebenmeter entschärfte, glänzte Friedrichs mit punktgenauen Abwürfen beim Tempogegenspiel.

 

Nach Wiederanpfiff verliefen die ersten zwölf Minuten in einer bemerkenswert fairen Partie relativ ausgeglichen (7:4 aus Sicht der Hausherren). Die Grün-Gelben „erstarben“ in dieser Phase teilweise in Schönspielerei, übertrieben es mit Passversuchen an den Kreis, so dass Schwelm seinerseits zu leichten Kontertoren kam. Nach einer Auszeit (´44) und einem weiteren Treffer vom Siebenmeterpunkt der Gäste (25:11) zog der VfL das Tempo nochmals an, nutzte seine konditionellen Vorteile. Mit sechs Toren in Folge erhöhte man den Vorsprung auf 31:11, wobei der Treffer zur Zwanzig-Tore-Führung durch Stephan Kann nach einer sehenswerten Kombination als Einläufer vom Kreis fiel. Schwelm gab sich nicht auf und kämpfte tapfer bis zum Schluss, musste sich am Ende nach einem Doppelschlag von Christian Wojtek aber doch deutlich mit 34:12 geschlagen geben.

 

Aufstellung: D’Agata, Friedrichs (Tor) – Bohl, Cetinkaya (3), Dierks (1), Kann (1), Mittelbach, L. (12), Wojtek 7/1 Schmidt (5), Schuster (5),Tessari.

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