B2-Jugend: SG TuRa Halden-Herbeck – VfL Eintracht Hagen 2 (aK) 21:25 (11:13)

In der Auszeit gab es bei der männlichen B2 des VfL einiges zu besprechen.

 

Zwischendurch habt ihr wieder ziemlich viel verdaddelt“, so lautete der zutreffende Kommentar einer Zuschauerin zur Leistung der männlichen Jugend B2 des VfL Eintracht Hagen nach dem „Auswärtssieg“ in Wehringhausen. Gegen die Turaner, welche auf Grund des Wasserschadens in Helfe dorthin für ihre Heimspiele ausweichen müssen, taten sich die Grün-Gelben im Prinzip fast die gesamte Partie über schwer. Nur phasenweise flammte das strukturierte, druckvolle Spiel auf, dank dessen man letztlich auch als verdienter Sieger das Parkett verließ. Die B2 begann konzentriert im Angriff, aber lax in der Deckung. Nach dem 2:2 wechselte die Führung deswegen ständig hin und her. TuRa übernahm zusehends das Zepter und ging nach dem 7:7 durch Luca Moor (´14) selbst mit 9:7 in Führung. Auch eine Auszeit des VfL (´10) vermochte am verschlafenen Auftritt zunächst nichts ändern. Die Gäste waren zwar körperlich überlegen, konnten dies aber in dieser Phase nicht in Treffer ummünzen. Nächstes Manko: Eine Torhüterleistung hatte der VfL in der ersten Halbzeit quasi nicht vorzuweisen. Alles was auf das Tor geworfen wurde, fand auch den Weg hinein – magere zwei Paraden hatte der Torwart der Gäste nach 25 Minuten auf der Habenseite. Nach einigen Umstellungen stand Eintrachts Deckung jedoch endlich besser, und man zog mit drei Toren am Stück wieder an TuRa vorbei (9:10 / ´20). Begünstigt durch eine Zeitstrafe wegen Ballwegschlagens gegen die Gastgeber ging der VfL dann mit einer knappen 13:11- Führung in die Pause.

Nach Wiederanpfiff führten die Grün-Gelben zwar immer wieder mal mit drei Toren, ohne aber entscheidend nachzusetzen. TuRa zeigte sich kampfstark, nutzte oft die Schnelligkeit seiner Spieler. So blieb es eine enge Partie. Und wurde nach der Zeitstrafe gegen Eintrachts besten Werfer Kevin Dudczak sogar noch enger, denn TuRa nutzte die Überzahl und kam bis auf 16:17 heran (`32). Durch die Hereinnahme von Mike Spettmann stabilsierte sich aber endlich die löchrige Hagener Hintermannschaft, so dass der VfL die Ballgewinne mit schnellem Umkehrspiel in leichte Treffer ummünzen konnte. Viermal in Folge eingenetzt ohne Gegentreffer, darunter zwei Tore vom besonders effektiven Luca Moor (sieben Tore bei neun Versuchen – fast 80 Prozent Wurfquote!) brachten die Gäste endgültig auf die Siegerstraße (16:21 / ´36). TuRa nahm eine Auszeit, um das Moment auf Seiten des VfL zu brechen, musste aber bis nach dem 18:23 warten, ehe man wieder – begünstigt durch unnötige und leichtfertige Fehler auf Seiten der Gäste – auf 20:23 (´41) herankam. Insgesamt allein neun Fehlpässe oder Fangfehler standen am Ende auf dem Statistikbogen des VfL, darunter einige in aussichtsreicher Position der Spieler bei Gegenstößen oder auf Außen. Statt einen höheren Sieg einzufahren, blieb es so bis zum 21:25 (´45) Schlusspunkt durch TuRa bei dem alten Vorsprung. Die letzten fünf Minuten fiel auf beiden Seiten überhaupt kein Treffer mehr, auch weil Marvin Hammer mit acht Paraden in Durchgang Zwei endlich ein paar gegnerische Bälle abwehren konnte.

Aufstellung: Hammer (Tor) – Külpmann (4), Katrantzis, Nölle, Spettmann, Flüs (1), Gulino, Moor (7), Debudaj (2), Dudczak (9/1), Sand (2).

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