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47 Mal landete der Ball der Eintracht-"Dritten" am Wochenende im Tor des Gegners.

Eintracht III kehrt beim 87-Tore-Spiel in die Erfolgsspur zurück

87 Tore in einem Spiel, das gibt es beim Handball nicht alle Tage. Nach dreiwöchiger Osterpause waren die Abwehrreihen offenbar noch im Ferienmodus. Beim Verbandsliga-Schlusslicht DJK Westfalia Welper traf die Eintracht-Drittvertretung 47-mal, musste aber auch 40 Gegentreffer hinnehmen. Zur Halbzeit stand es 22:17 für die Grün-Gelben.

„Das Ergebnis sagt ja schon alles! Es war eine wilde Rennerei, ein Run-and-Gun-Spiel“, fasste VfL-Coach Rico Gutschlag die viertletzte Saisonpartie zusammen. „Mit dem Angriff und unserem Tempospiel bin ich zufrieden, beide Abwehrreihen hatten nicht ihren besten Tag.“ 

Die Frage nach dem Sieger stellte sich nie, nach 20 Minuten lag der Tabellenvierte mit 18:10 vorn. Bis Mitte der zweiten Halbzeit wurde die Führung auf 40:26 ausgebaut, bevor die gastgebenden Hattinger Ergebniskosmetik betreiben konnten.

„Am Ende haben wir es durch vergebene freie Chancen nicht geschafft, die 50-Tore-Marke zu knacken. Aber insgesamt war es eine gute Reaktion auf die beiden vorausgegangenen Niederlagen“, befand Gutschlag. 

Der Fünfpunkte-Rückstand zum Spitzenduo konnte nicht verkürzt werden, weil Altenbögge-Bönen und der ASC 09 Dortmund ihre Partien klar gewannen. Allenfalls Platz 3, den mit einem Zähler mehr die SG Ruhrtal belegt, ist noch in Sicht.

Dafür sollte auch das am Sonntag um 17 Uhr anstehende Heimspiel gegen den Tabellen-Vorletzten VTV Freier Grund gewonnen werden.


Eintracht III: Wickel, Schweizer – Ließ (8), Hoffmann (3), Storch (5/3), Blumhoff (1), Koshold (6), Ingwald (3), Vaerst (2), Ricker (2), Meier (4), Czerkawski (7), Kobilinski (4), Hinz (2) 

47 Mal landete der Ball der Eintracht-"Dritten" am Wochenende im Tor des Gegners.