Verbandsliga: VfL Eintracht Hagen III - DJK Westfalia Welper (Samstag, 19.30 Uhr). Nach einem optimalen Saisonstart mit fünf Siegen, aber darauffolgenden drei Niederlagen bei Altenbögge-Bönen, gegen die Zweitvertretung der SGSH Dragons und bei der SG Ruhrtal, hat das Team von Rico Gutschlag und Sebastian Wickel zuletzt durch einen 38:35-Sieg in Unna-Massen wieder in die Spur gefunden. Daran wollen die Grün-Gelben am Samstag gegen den Tabellenvorletzten anknüpfen.
Vom schlechten Tabellenplatz der Hattinger lässt sich Gutschlag allerdings nicht blenden. „Die haben sich gegenüber der vergangenen Saison weiterentwickelt, technisch wie taktisch, und durchaus schon respektable Ergebnisse erzielt“, verweist der Eintracht-Coach nicht nur auf einen 34:29-Erfolg der DJK beim Tabellensiebten TuS Volmetal II. „Wir müssen voll fokussiert ins Spiel gehen und alles hineinwerfen!“
Von seinem Team erwartet der Hagener Übungsleiter nicht zuletzt eine gute und aggressive 6:0-Abwehr: „An den Basics haben wir im Training gearbeitet.“ Allerdings stand seit dem letzten Punktspiel vor zwei Wochen oft nur eine durch Verletzungs-, Krankheits- oder berufliche Gründe dezimierte Besetzung zur Verfügung, „sodass wir nicht so im Kollektiv arbeiten konnten, wie ich es mir vorstelle.“
Nicht dabei sein werden am Samstag der verletzte Tom Storch und Frederik Hinz. Falls Torwart Clemens Schweizer noch nicht spielfähig ist, könnte Benjamin Krause aus der „Vierten“ nachrücken. So oder so: „Wir wollen die nächsten zwei Zähler einsammeln und mit 14:6 Punkten in die dann schon wieder folgende Spielpause am Nikolaus-Wochenende gehen“, ist Rico Gutschlag ganz auf Sieg eingestellt.
Bezirksliga: VfL Eintracht Hagen IV - HSG Lüdenscheid (Samstag, 17.30 Uhr). Nach dem kapitalen 0:10-Punkte-Fehlstart haben die Eintrachtler zuletzt 3:1 Zähler eingefahren und damit die „Rote Laterne“ an den TuS Ferndorf III abgegeben. Und es kommt noch besser: „So, wie es aussieht, gibt es am Samstag eine Premiere. Wir haben voraussichtlich erstmals in dieser Saison eine gut besetzte Bank“, hofft Spielertrainer Jannick Truß auf zwölf einsetzbare Akteure, um allerdings gleich wieder einzuschränken: „Darunter sind drei Torhüter.“
Die günstige Personallage resultiert daraus, dass sich Frederik Wulf und Ingolf Grebe zur Verfügung stellen wollen (Truß: „Auf sie hoffe ich jedenfalls“) und auch Ole Vaerst aus der „Dritten“, nach einer Schulterverletzung „freigespielt“, zum Einsatz kommen könnte.
Herausfordernd bleibt die Aufgabe allemal. Der Tabellendritte Lüdenscheid (12:4 Punkte) hat bisher nur gegen die beiden Topteams aus Hohenlimburg und Evingsen verloren. „Uns erwartet ein hartes Spiel, weil die HSG körperlich sehr robust ist“, darauf stellt Jannick Truß seine Mitstreiter ein. „Aber warum sollten wir in eigener Halle nichts holen, gerade mit einem für unsere Verhältnisse gut besetzen Kader?“


