Verbandsliga: VfL Eintracht Hagen III - DJK Westfalia Welper 38:33 (20:17). Gegen den Tabellenvorletzten aus Hattingen erwischten die Schützlinge von Rico Gutschlag und Sebastian Wickel am Samstagabend einen Start nach Maß und lagen bereits nach vier Minuten mit 6:1 vorne. „Dann hat sich der Schlendrian eingeschlichen, vor allem im Abwehrverbund gab es Abspracheprobleme“, begründete Gutschlag, wie sich die Gäste auf Tuchfühlung heranarbeiten konnten (9:7, 12:11).
Eine 20:15-Führung (27.) schien die Weichen dann klar auf „Heimsieg“ zu stellen, aber nach der Pause kamen die Gäste noch einmal auf Tuchfühlung heran (21:19, 22:20). Dass es letztlich zu einem auf der Schlussgeraden ungefährdeten „Pflichtsieg“ reichte, lag an der Angriffsleistung. „Hier haben wir eine Effektivität von 71 Prozent gehabt, das haben die Spieler gut gemacht“, lobte der Eintracht-Coach. „In der Abwehr hat uns die Partie einige Aufgaben für die nächsten zwei Wochen gegeben.“
Diese sollen bis Sonntag, 14. Dezember, wenn um 17 Uhr in Neunkirchen beim VTV Freier Grund Anwurf ist, abgearbeitet werden.
Eintracht III: Wickel, Krause - Hurlbrink (4), Ließ (2), Hoffmann (2), Koshold (5), Böcker, Ingwald (7), Vaerst, Ricker (3), Meier (9), Czerkawski (5), Kobilinkski (1)
Bezirksliga: VfL Eintracht Hagen IV - HSG Lüdenscheid 31:30 (16:17). Riesenjubel bei der „Vierten“! Durch einen finalen 4:0-Lauf rang das Team um Spielertrainer Jannick Truß am Nachmittag den klaren Favoriten aus der Bergstadt nieder. Damit hatten weder die Hausherren noch die Gäste gerechnet.
Mit einer endlich einmal nicht ganz schmalen Bank legten die Grün-Gelben abgesehen von einem zwischenzeitlichen 4:7-Rückstand eine gute erste Halbzeit hin. Auch im zweiten Abschnitt führte die HSG zeitweise mit drei Toren (25:28, 27:30), aber die Truß-Schützlinge ließen sich nicht abschütteln.
In den letzten acht Minuten trafen nur noch die Eintrachtler, bei denen Dominik Patas am Ende zum Matchwinner wurde. 100 Sekunden vor Schluss hielt der Schlussmann den 31:30-Vorsprung mit einem parierten Siebenmeter fest. Ole Vaerst hätte danach alles klarmachen können, traf jedoch nur die Latte, sodass noch ein bisschen gezittert werden musste. Umso größer war die Freude, als die Schlusssirene ertönte.
Mit zuletzt ergatterten 5:1 Punkten kletterte die „Vierte“ auf Rang acht und kann am Samstag um 17 Uhr dementsprechend beflügelt beim Tabellenvorletzten SG Attendorn-Ennest antreten.
Eintracht IV: Schmidt, Krause, Patas - Böcker (4), Sand (3), J. Truß (5), Wulf (1), Half (3), Vaerst (2), Holz, Hedtfeld (7/2), C. Truß (1/1), Hellwage (5)


