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Mehr Eintracht geht nicht: 45 Handballer der "Vierten", die in den vergangenen 20 Jahren das grün-gelbe Trikot getragen haben, kamen am Samstag zum "Treffen der Generationen".

Eintracht-"Vierte": Treffen der Generationen

Mehr Eintracht auf einen "Haufen" geht nun wirklich nicht. 45 Handballer, die in den vergangenen 20 Jahren einmal das grün-gelbe Trikot der "Vierten" getragen hatten, waren der Einladung zu einem Revival-Treffen gefolgt. Das Heimspiel der 1. Mannschaft gegen die Eulen Ludwigshafen war eingebunden in diesen außergewöhnlichen Abend, der mit dem Schlusspfiff in der Ischelandhalle freilich noch lange nicht beendet war...

Rückblick: Es wird im Mai oder Juni dieses Jahres gewesen sein, als Alex Bolz und Martin Voß beim gemütlichen Grillen im Garten zusammensaßen und die Idee eines Treffens im großen Stil geboren wurde. “Wir haben uns gedacht, es wäre doch mal wieder schön, wenn man all' die Gesichter, mit denen man über die Jahre zusammengespielt hat, wieder einmal zusammenbekommt”, blickt Alex Bolz zurück.

Gesagt, getan. Als im Spätsommer der Spielplan für die 2. HBL vorlag, wurde ein passendes Heimspiel rausgesucht und die organisatorische Feinarbeit begann. Weil viele Ex-Eintrachtler inzwischen über das gesamte Bundesgebiet verstreut leben - unter anderem in Berlin, Hamburg, dem Saarland, Münster oder Essen - wurden in einer WhatsApp-Gruppe Telefonnummern zusammengetragen. Bolz: “Im Prinzip haben wir alle eingeladen, die in den vergangenen 20 Jahren in der Vierten gespielt haben.”

Die Resonanz war überragend, Absagen gab es so gut wie keine. 45 (!) Eintrachtler trafen sich am vergangenen Samstagnachmittag zunächst auf einen kühlen Begrüßungsschluck bei “Humpert”, ehe es weiter ging in die Ischelandhalle, wo sich der ganz besondere Fan-Club lautstark bemerkbar machte.

Die zwei immens wichtigen Punkte der 1. Mannschaft trugen ein übriges zur guten Laune bei. Dass der Abend mit dem Spielende nicht vorbei war, verstand sich von selbst. Weiter ging's mit einem Zug durch die Hagener Innenstadtgastronomie.   

Dass im Laufe des Abend sogar kurz der Gedanke an die Gründung einer 6. Mannschaft aufkam - durchaus verständlich. “An Betreuern, Trainern, Managern und Bierwarten würde es nicht fehlen. Das Problem liegt eher auf dem Feld”, schmunzelte Alex Bolz.

Doch irgendwann ist auch der schönste Abend einmal beendet - aber was nach einer gewissen Regenerationszeit (so manche Stimme hatte erheblich gelitten) am Sonntag blieb, war die Gewissheit, dass die “Vierte” auch generationsübergreifend eine außergewöhnliche Truppe war und ist. Das “Treffen der Generationen” jedenfalls soll keine einmalige Veranstaltung bleiben…

Mehr Eintracht geht nicht: 45 Handballer der "Vierten", die in den vergangenen 20 Jahren das grün-gelbe Trikot getragen haben, kamen am Samstag zum "Treffen der Generationen".