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Abschied von der Eintracht: Marie Priewe (mi.) orientiert sich beruflich neu und wird fortan nicht mehr die U19 und U17 der Grün-Gelben physiotherapeutisch betreuen können. Von Sebastian Schneider (li.) und Axel Meyrich gab's zum Abschied Präsente und ein dickes Dankeschön für vier Jahre unermüdlichen Einsatz.

Abschied von Physiotherapeutin Marie Priewe

Nach vier Jahren auf der Bank der Bundesliga-U19 und unzähligen Behandlungs- und Reha-Stunden mit verletzten Spielern hat die Jugendabteilung der Eintracht am Montag ihre Physiotherapeutin Marie Priewe verabschiedet.

"Das geschieht schweren Herzens, aber ich kann die Gründe ihrer Entscheidung absolut nachvollziehen", sagt Eintracht-Jugendkoordinator Axel Meyrich. Priewe orientiert sich beruflich neu, wechselt dabei komplett die Branche. Vier Spielzeiten lang kümmerte sich die Physiotherapeutin aus dem Therapiezentrum Kappe um die kleinen und großen Wehwehchen der Nachwuchsleistungsmannschaften. Das Achtelfinale um die Deutsche U17-Meisterschaft gegen die SG Flensburg-Handewitt und das U19-Qualifikationsturnier in Essen am vergangenen Wochenende waren quasi ihre Abschiedsvorstellung.

"Leistungsorientierter Handball erfordert immer auch eine qualifizierte medizinische Betreuung", so Axel Meyrich, "die war durch Marie jederzeit bestens gewährleistet. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Erfolge der letzten Jahre." Als Dankeschön überreichten Axel Meyrich und Sebastian Schneider einen "guten Tropfen" und einen Gutschein.

Der Übergang in der physiotherapeutischen Betreuung ist derweil ein reibungsloser. Fortan wird Björn Bröcker für die U19 der Eintracht verantwortlich sein. Auch Bröcker arbeitet im Therapiezentrum Kappe und wird seinen Einstand auf der Eintracht-Bank am Samstag beim JBLH-Qualifikationsturnier in Gummersbach geben.