Im Hinspiel verkauften sich die Grün-Gelben gegen den Favoriten lange gut. Zur Pause stand es 19:19, sieben Minuten vor Schluss durfte das Team von Jan-Lars Gaubatz und Jörg Rode bei einem knappen 27:29-Rückstand immer noch auf etwas Zählbares hoffen. Auf der Zielgeraden machten dann fast nur noch die Löwen Beute und entschieden die Partie letztlich mit 34:28 zu ihren Gunsten.
Trotz des dritten Saisonerfolgs, der den Falken zuletzt gegen Friesenheim-Hochdorf als Belohnung für eine über weite Strecken gute Leistung gelang, sind die Rollen beim Wiedersehen klar verteilt. „Die U19-Löwen sind schon eine individuell sehr gut ausgebildete Mannschaft“, attestiert Gaubatz den Gastgebern, die dazu einen breiten Kader ins Rennen schicken können, da sich der Spieltermin nicht mit ihrer B-Jugend überschneidet.
Dies ist bei den Eintrachtlern anders. Da die U17 am Sonntagnachmittag ein wichtiges Regionalligaspiel gegen Lemgo bestreitet, in dem es um die Chance auf die Bundesliga-Qualifikation für 2026/27 geht, wird es aus dem „Unterbau“ diesmal keine personelle Unterstützung durch Tom Bauernfeind & Co. geben.
Zu hoffen bleibt, dass jene Akteure den Samstagabend unbeschadet überstehen, die mit der U23 zur Drittligapartie beim ASV Hamm Westfalen auflaufen. Damit sich auch Phil Kauert, Anton Trute und Jannik Mielke am Sonntag um 9 Uhr auf den Weg ins „Ländle“ machen können.
Ein Fragezeichen steht krankheitsbedingt noch hinter Paul Blumhoff, der gegen Friesenheim-Hochdorf eine starke Leistung zeigte. Noah Cyris dürfte nach auskurierter Krankheit wieder dabei sein, während abzuwarten bleibt, ob es für Nicolas Krüsmann, nach langer Verletzung ins Training zurückgekehrt, schon reicht.
„Die Jungs sollen befreit aufspielen und ihre Linie beibehalten, auch wenn es zwischendurch mal Rückschläge geben sollte“, gibt Jan-Lars Gaubatz seiner aus der Außenseiterrolle heraus agierenden Mannschaft mit auf den Weg. „Damit wir den Gegner möglichst lange ärgern können – im Idealfall bis zum Schluss!“


