Zeit zum Durchschnaufen gab es für die U17-Falken der Eintracht nach der erfolgreichen Regionalliga-Qualifikation Ende Mai kaum. Eine Woche hatten die Schützlinge von Sebastian Hosenfelder und Daniel Knehans trainingsfrei, bevor der Fokus bereits auf die kommende Spielzeit gerichtet wurde.
Schon vor der Sommerpause standen bereits die ersten Härtetests an. In der vergangenen Woche gastierte man beim B-Jugend-Bundesligisten aus Dormagen, dann traf man auf den Oberligisten HSG Rauxel-Schwerin. Bereits nach diesen beiden Duellen zog das Trainerteam ein positives Zwischenfazit, gleiches galt für das Vorbereitungsturnier beim HVE Villigst-Ergste.
Nun ruht der Ball, danach geht das Duo Hosenfelder/Knehans in der Regionalliga auf Punktejagd. Der Großteil der Neuzugänge besteht aus Spielern des jüngeren Jahrgangs 2011. „Der Fokus liegt dieses Jahr auf dem jungen Jahrgang und darauf, die Mannschaft zu entwickeln“, sagt Hosenfelder, der sich im kommenden Jahr erste Früchte dieser Entwicklung erhofft, indem man dann einen umso stärkeren Altjahrgang stellen kann. Dabei ist die Verzahnung zwischen U17- und U16-Falken stets eng: „Es gibt einige Schnittstellenspieler. Wir haben einen in der Masse sehr guten Kader." Eines der Hauptziele bestehe perspektivisch weiterhin darin, so viele Spieler wie möglich in die A-Jugend-Bundesliga zu führen.
Die B-Jugend-Regionalliga wird in der Spielzeit 2026/2027 aus acht Teams bestehen. Durch den Umstand, dass nur wenige westfälische Mannschaften den Sprung in die Bundesliga geschafft haben, ist die Leistungsdichte in der Regionalliga entsprechend hoch. Die Erwartungshaltung definiert Hosenfelder deutlich: „Wir wollen mindestens unter die ersten vier. Nur dann dürfen wir die Bundesliga-Quali spielen.“ Große Ambitionen für ein junges Team, das noch viel vorhat.
Auch die U16 unter der Leitung des neuen Duos Dirk Niedergriese/Jörg Hoffmann hat die Zeit vor der Sommerpause nicht ungenutzt verstreichen lassen, bereits mehrere Tests absolviert (wir berichteten). Als reiner Jungjahrgang mit lediglich einem Akteur des Jahrgangs 2010 wird die im September beginnende Oberliga-Spielzeit alles andere als ein Selbstläufer. Zwölf bis 13 Spieler umfasst das Team der U16-Falken insgesamt. “Das ist zwar etwas knapp bemessen“, sagt Niedergriese, der darin aber auch Vorteile sieht: „Man kann Spielanteile dafür besser verteilen. Außerdem bekommen wir hin und wieder von der U15 einen Spieler ausgeliehen.”
Dennoch sieht Niedergriese seine Mannschaft für die Oberliga gut gewappnet: „Wenn wir unsere Leistung abrufen, sind wir insgesamt ganz gut aufgestellt. Wir wollen versuchen, die älteren Teams zu ärgern und oben mitzuspielen." Im Vordergrund stehe auch hier die Weiterentwicklung der einzelnen Spieler, um diese in den kommenden Jahren weiter an die zunehmende Körperlichkeit zu gewöhnen.


