Klar ist: Der Sieger zieht auf jeden Fall in die zweithöchste Nachwuchsklasse dieser Altersstufe ein. Die Grün-Gelben treffen um 12 Uhr auf die JSG Westfalen II aus Hamm und Ahlen, die sie in der vorausgegangenen Quali-Runde mit 19:12 bezwingen konnten, und um 14 Uhr auf den TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck.
Die Ostwestfalen stellen ein Team, das zu rund zwei Dritteln aus Jungjahrgängen besteht. „Eine talentierte Truppe, aber nicht nur körperlich sollten wir ihnen überlegen sein“, daraus schöpft A-Lizenzinhaber Hosenfelder seine Zuversicht auf ein gutes Ende. Zumal man den finalen Gegner nach dem Videostudium zuvor im Spiel gegen JSG Westfalen II (13 Uhr) noch einmal beobachten kann.
Ebenfalls für die Falken sollte sprechen, dass sich die personelle Lage aller Voraussicht nach günstiger darstellt als beim ersten Regionalliga-Qualifikationsturnier vor knapp zwei Wochen. „Damals sind bei uns einige Akteure nach einer Grippewelle geschwächt in die Spiele gegangen“, blickt Sebastian Hosenfelder zurück.
Am Ende vereitelte die einzige Niederlage im Viererfeld (8:16 gegen den Altjahrgang des TV Verl) das vorzeitige Erreichen der Regionalliga. Beim abschließenden Dreiervergleich der drei besten Teams (Verl, Ferndorf und Hagen, alle 4:2 Punkte) entschied das Torverhältnis gegen die Eintracht.
Am Sonntag soll der Rechenschieber nicht bemüht werden müssen. Auch die Tatsache, dass sich abhängig vom Ausgang der Qualifikation für die B-Jugend-Bundesliga eine Woche später noch Nachrückchancen ergeben könnten, spielt in den Köpfen der VfL-Verantwortlichen keine Rolle.
„Wir haben ein Team zusammengestellt, das für die Regionalliga gewappnet ist“, daran lässt Eintracht-Jugendkoordinator Rafahel Blesch keinen Zweifel aufkommen. Dies soll die Mannschaft, auch wenn ein gewisser Druck nicht verleugnet werden kann, am Sonntag auf dem Feld unter Beweis stellen.


