Die Stimmung im Lager der U19-Falken ist gut. Zum dritten Mal in Folge konnte das Team um Chefcoach Jan-Lars Gaubatz und den neuen Co-Trainer Rico Gutschlag Ende Mai die Qualifikation für die Jugendbundesliga klarmachen. Doch mit den Ferien in Sichtweite stehen momentan die Zeichen auf Sommerpause. "Gerade ist es ein schwieriges Zeitfenster, weil du keine direkten Spiele in der Perspektive hast. Die Freude auf Testspiele ist nicht vergleichbar mit Bundesligaspielen’‘, muss Gaubatz zugeben.
Aktuell arbeiten die U19-Falken vor allem an der Athletik. Genauer gesagt liegt der Fokus hier auf den Disziplinen Geschwindigkeit und Körpermasse. “Da müssen wir gucken, dass wir noch einen Step weiter kommen”, so der Chefcoach. Handballerisch werde hingegen momentan viel individuell trainiert. Zudem befinde man sich auch in einer Phase, in der Raum für neue Dinge bleibt. Aufgrund eines Mangels an Kreisläufern wurde zuletzt etwa das Spiel mit vier Rückraumspielern trainiert. Für die neue Bundesliga-Saison möchte die Eintracht noch unberechenbarer werden.
Ein erster Test verlief noch alles andere als zufriedenstellend. Gegen Süd-Bundesligisten TSV Bayer Dormagen gab es eine mehr als deutliche Auswärtsniederlage. Nun wird zunächst individuell trainiert, bevor sich das Team am 10. August zur rund einmonatigen Vorbereitung auf die neue Spielzeit trifft.
Dort wartet ein spannendes Programm auf die Nachwuchsakteure: Am 18. August fährt man erst zum Freundschaftsspiel nach Lemgo. Danach geht die Reise noch ein gutes Stück weiter nach Tschechien, genauer gesagt nach Pilsen, wo die Mannschaft vom 20. bis zum 23. August ein Vorbereitungsturnier absolvieren wird. “Wenn wir von Leistungssport sprechen, müssen wir uns daran gewöhnen”, sieht Gaubatz die weite Reise als weiteren Entwicklungsschritt an. Es folgt ein weiteres Testspiel gegen die JSG Balingen-Weilstetten (27. August) und die Teilnahme am traditionellen Sauerland-Cup (29. bis 30. August).
Und dann sind es auch nur noch 14 Tage, bis die Spielzeit 2026/2027 endlich beginnt. Der Spielplan wird kurzum erwartet. Nach Veröffentlichung beginnt zunächst die anspruchsvolle Planung der weiten Auswärtsfahrten, die wohl einige Hotelübernachtungen erforderlich machen. Eine genaue Standortbestimmung soll nach der Pause erfolgen, doch bereits jetzt ist für Gaubatz klar: “Die Nordstaffel wird hart. Es muss schon sehr gut laufen, damit wir über den 9. Platz hinauskommen.”


