Ein Unentschieden, zwei Siege und zwei Niederlagen – das Landesverbandsteam von Coach Zsolt Homovics wartete in Niedersachsen mit einer ausgeglichenen Bilanz auf. Nach einem 23:23-Remis gegen den HV Niederrhein gab es am Samstag ein 23:26 gegen den späteren Turniersieger HV Niedersachsen-Bremen I und einen 31:29-Erfolg gegen HV Niedersachsen-Bremen II. Am Sonntagmorgen wurde der HV Schleswig-Holstein mit 21:17 bezwungen, bevor zum Abschluss der Hamburger HV mit 25:20 die Oberhand behielt. Gespielt wurde jeweils über 2 x 20 Minuten.
Nach vorausgegangenen Sichtungsmaßnahmen waren es für beide Neuzugänge der Falken die ersten Partien im WHV-Trikot. Kreisläufer Piorun konnte sich dabei genauso in die Torschützenliste eintragen wie Linksaußen Renfordt, manchmal auch im linken Rückraum aktiv. „Fynn ist ein technisch starker und sehr athletischer Spieler mit großer Sprungkraft und einer guten Wurfauswahl“, beschreibt Rafahel Blesch, U17-Coach und Jugendkoordinator der Eintracht, wesentliche Qualitäten des von der HVE Villigst-Ergste zu den Grün-Gelben gewechselten Akteurs.
Piorun, von der JSG Brechten/Lünen gekommen, ist körperlich sehr präsent und am Kreis gut anspielbar. Außerdem stellt Blesch die mentale Stärke des jüngeren Bruders von Ex-Eintracht-Jugendspieler Antoni Piorun heraus: „Er geht immer ans Limit und will sich unbedingt verbessern. Für beide sind solche Auswahl-Einsätze wertvolle Schritte auf dem Weg zur Weiterentwicklung.“
Die Förderung auf Verbandsebene wird neuerdings auch in Hagen betrieben. Der einstmals in Dortmund beheimatete Stützpunkt für die Jahrgänge 2011/12 ist in die Sporthalle Mittelstadt umgezogen, wo sich unter Leitung von Rafahel Blesch die jüngeren und älteren Akteure von Woche zu Woche abwechseln. Zum jüngeren Auswahljahrgang, der am heutigen Dienstag ab 19 Uhr geschult wird, gehören mit Elias Alissa, Linus Bandelow, Jolan Haase, Leonce Neumann und Mikk Vos gleich fünf Falken-Akteure.
Neben Emsdetten und Minden ist die Volmestadt jetzt dritter westfälischer Standort für die Nachwuchsförderung dieser Altersstufe. Was zwar mit zusätzlicher Arbeit verbunden ist, aber der Eintracht-Jugendkoordinator und neue Stützpunktleiter ist fest davon überzeugt, dass sich der Aufwand perspektivisch auch für die Grün-Gelben lohnen wird.


