„Get in Touch-Cup“ – so hieß der hochkarätig besetzte Wettbewerb, den die Füchse Berlin gegen Ausrichter SG Flensburg-Handewitt durch einen 23:15-Endspielerfolg gewannen. Der Handball-Verband Westfalen wurde durch den VfL Eintracht vertreten, der in der Gruppenphase gegen starke Konkurrenz eine ausgeglichene Bilanz verbuchte.
10:17 gegen Gastgeber SG Flensburg-Handewitt, 15:10 gegen Kolding IF aus Dänemark, 12:19 gegen den 1. VfL Potsdam und 19:18 gegen das dänische Team Hjallerup, am Ende Turnierdritter, waren nach jeweils 1 x 25 Minuten am Samstag die Resultate der Grün-Gelben, die von Rafahel Blesch und Tarek Alissa gecoacht wurden.
„Die Mannschaft hat sich gut präsentiert, aber unser Problem war, dass wir zu viele gute Chancen liegengelassen haben“, bilanzierte Blesch. Das galt auch für das Achtelfinale am Sonntag (7:12 gegen Skandeborg/Dänemark) sowie das Spiel um Platz 9, in dem sich die Grün-Gelben nach ihrem klaren Erfolg in der Gruppenphase diesmal mit 9:10 geschlagen geben mussten.
„Wichtiger als die Ergebnisse war es aber, allen Akteuren Spielanteile zu geben“, hatte der Chefcoach und Jugendkoordinator schon die erste HV-Qualifikationsrunde fest im Blick. „Dafür nimmt die Mannschaft viel mit von einem Turnier, das rundum gut organisiert war.“
Zum Quali-Auftakt trifft die U15 I am Mittwoch um 17.50 Uhr in der Mittelstadthalle auf die eigene U14, die sich mit einem Heimturnier auf die bevorstehenden Herausforderungen einspielte. Eigentlich wollte die HSG Annen-Rüdinghausen diesen Dreier-Vergleich ausrichten. Da jedoch in ihrer Wittener Sporthalle Haftmittel verboten sind, einigte man sich darauf, in Hagen zu spielen.
„Die Wittener haben die Schiedsrichter etc. mitgebracht, wir haben den Verkauf in der Halle übernommen“, bedankte sich Blesch ausdrücklich bei Heike Hellwage und ihrem Team. „Sich am letzten Osterferien-Wochenende dafür zur Verfügung zu stellen, ist nicht selbstverständlich!“
Sportlich war es ein wilder Wettstreit. Die von Finn-Luca Hurlbrink und Ole Schäfer gecoachten Falken gewannen nach 2 x 25 Minuten zum Auftakt klar mit 31:19 gegen die HSG Werther-Borgholzhausen, verloren dann mit 21:28 gegen Annen-Rüdinghausen, wurden aber aufgrund der besseren Tordifferenz Turniersieger, weil Annen-Rüdinghausen gegen Werther-Borgholzhausen mit 21:31 den Kürzeren zog.
„In beiden Mannschaften konnten alle Akteure Praxis sammeln, sich weiter einspielen und aufeinander abstimmen“, ist Rafahel Blesch davon überzeugt, dass dies in den bevorstehenden Qualifikationspartien für die Saison 2026/27 Früchte tragen wird. Außer Eintracht I und II nehmen in der ersten Runde bis Ende April die HSG Herdecke-Ende und SG TuRa/Halden-Herbeck sowie die JSG EN-ergy Handball I und II aus Gevelsberg und Wetter teil.
Für das Weiterkommen ist auf Kreisebene ein Platz unter den Top 3 nötig. Die Falken streben an, es mit beiden Mannschaften zu schaffen. Gut vorbereitet sind sie nach dem Spiel-Rhythmus, in den sie am letzten Osterferien-Wochenende schon gekommen sind, auf jeden Fall.


