handball 2. herren
news

Überragender Eintrachtler beim 29:24-Sieg der U23 gegen die HSG Varel: Torhüter Sven Brockmeyer.

U23: So wenige Gegentore wie noch nie in dieser Saison

Torhüter Sven Brockmeyer und seine Vorderleute waren die Basis zum Sieg: Die U23 der Eintracht hat am Samstagabend mit einem 29:24 (14:9)-Erfolg über die HSG Varel im letzten Heimspiel des Jahres zwei weitere, ganz wichtige Punkte eingefahren.

„Die Jungs haben das über weite Strecken super gemacht“, zeigte sich Eintracht-Coach Valentin Schmidt nach dem Schlusspfiff hochzufrieden mit der Leistung seiner noch immer massiv ersatzgeschwächten Mannschaft und freute sich über eine Gegentorquote, die so niedrig war wie noch nie zuvor in dieser Saison.

Überragender Mann vor knapp 180 Zuschauern in der Sporthalle Mittelstadt war zweifelsohne Sven Brockemeyer. 20 (!) Paraden standen am Ende des Abends auf dem Statistikbogen des Hagener Torhüters. Aber auch die wieder mit hoher Flexibilität agierende Abwehr hatte natürlich ihren Anteil an gerade einmal neun Gegentreffern in den ersten 30 Minuten.

Vom Start weg lag die Eintracht vorne, kam zunächst allerdings noch nicht nachhaltig weg, weil unter anderem zwei Siebenmeter nicht verwertet werden konnten. Der Gast aus Varel musste bereits nach 18 Minuten auf Kai Schildknecht verzichten - Rote Karte gegen den Kreisläufer nach Ellenbogenschlag ins Gesicht von Moritz Bökenkamp. Bis zur Pause setzte sich die Eintracht dann erstmals etwas deutlicher ab und nahm einen schon recht komfortabel anmutenden 5-Tore-Vorsprung mit in die Kabine.

Das war die Grundlage für einen zweiten Spielabschnitt, in dem die Grün-Gelben nichts mehr anbrennen ließen, ihr Spiel weitestgehend durchbrachten und teilweise bis zu sieben Treffer Differenz zwischen sich und die Norddeutschen legten. Wenn es überhaupt einen leisen Anlass zu Kritik gab, dann den, dass die Eintracht nicht früh komplett den Deckel drauf machte. Knapp sieben Minuten vor dem Ende war Varel nämlich wieder bis auf 24:20 ran, weil der Eintracht-Angriff sich doch die eine oder andere Nachlässigkeit leistete. Philip Sekowski, Alex Knak und Chris Funke machten mit ihren Treffern dann aber alles klar.

„Das waren vor allem Rico Gutschlags Punkte“, stellte Valentin Schmidt nach dem Spiel seinen Co-Trainer in den Vordergrund, „er hat die Jungs durch die Woche geführt und sehr gut vorbereitet. Es gibt einem ein sehr gutes Gefühl, jemanden wie Rico an seiner Seite zu wissen.“ Gutschlag hatte die komplette Trainingswoche geleitet, weil Valentin Schmidt auf einem Lizenz-Lehrgang in Kiel weilte.

Das Jahr veredeln will die Eintracht jetzt am kommenden Samstag in Bremen. Bei Liga-Schlusslicht ATSV Habenhausen sollen die Punkte 13 und 14 eingefahren werden, um dann endgültig mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause gehen zu können (19 Uhr, Hinni-Schwenker-Halle Bremen).


Eintracht: Brockmeyer (1), Drees - Diehl, Berghaus, Knak (5), Czerkawski, Flüs, Kauert (3/3), Funke (2), Queckenstedt (3), Israel (2/1), Pfalzer (4), Bökenkamp (2), Trute (1), Schneider (1), Sekowski (5)
HSG: Ostertun, Lüpke - Beck (6), Schildknecht, Sibahi (5), Langer, Janßen (1), Vorontsov (3/3), de Boer (5), Bachmann (1), Duris, Hoppe, Schwolow (2), Korsgaard (1), Sanders
Schiedsrichterinnen: Katarzyna Feldmann/Bärbel Hönes (Fürth/Heidelberg)
Zeitstrafen: Eintracht 3, HSG 5 plus Rote Karte gegen Schildknecht (18.) wegen groben Foulspiels
Siebenmeter: Eintracht 4/8 (verworfen: Kauert/2, Israel/2), HSG 3/4 (verworfen: Duris)
Zuschauer: 179    

Überragender Eintrachtler beim 29:24-Sieg der U23 gegen die HSG Varel: Torhüter Sven Brockmeyer.