A-Jugend-Bundesliga, West: HSG Handball Lemgo – VfL Eintracht Hagen 29:29 (14:14)

Es war ein Unentschieden, das sich in den ersten Minuten nach dem Schlusspfiff nicht wie ein Punktgewinn anfühlte. Nur haarscharf ist die Bundesliga-A-Jugend des VfL Eintracht Hagen am Sonntag  als Gast der HSG Handball Lemgo am ersten Saisonsieg vorbeigeschlittert. In einer hochdramatischen Schlussphase hatte die Eintracht erst den 29:29-Ausgleich kassiert, dann per schneller Mitte und „Empty-Net-Goal“ den vermeintlichen Siegtreffer erzielt, ehe die Unparteiischen das Tor nicht gaben und stattdessen auf Siebenmeter entschieden. Das Duell vom „Punkt“ verloren die Hagener Gäste dann.

„Jetzt alles an dieser einen Szene festzumachen, wäre nicht in Ordnung“, sagte Mathias Grasediek aus dem Trainerteam der Eintracht. Denn: Die Eintracht hatte in der ersten Halbzeit einen 5-Tore-Rückstand wettgemacht und war ihrerseits acht Minuten vor dem Ende mit 28:23 in Führung gegangen. Am Ende kam dann alles zusammen. Hagen hatte Pech im Abschluss, vielleicht fehlte ohne den verletzt ausgeschiedenen Nils Rüggeberg auch ein wenig die ordnende Hand, vor allem aber „haben wir am Ende nicht einen einzigen Pfiff bekommen“, kritisierte Grasediek.

Und dennoch: Unterm Strich war es eine gute Leistung der Grün-Gelben, die jetzt am Sonntag auf ein Erfolgserlebnis gegen die HSG Neuss/Düsseldorf (12 Uhr, Sporthalle Mittelstadt) hoffen.

VfL: Mossuto, Vogt; Bürgin (4), Ruppel, Dresel, Grunenberg (2), Rüggeberg (3/1), Jukic (2), Bergner (8/1), von Boenigk (4), Ingwald (2), Schneider (2),  Panisic (2)

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