Glückwünsche an einen außergewöhnlichen Handballer: Torhüter-Legende Rudi Heite feiert an diesem Samstag seinen 70. Geburtstag.

Dreifache Gratulation für Torhüter-Legende Rudi Heite

Willkommen im Kreis der "70er"! Rüdiger "Rudi" Heite feiert an diesem Samstag seinen 70. Geburtstag und blickt zurück auf eine bemerkenswerte Karriere, die den VfL Eintracht Hagen über Jahrzehnte geprägt hat. Auf und neben dem Feld.

Rückblende: Wir schreiben den Februar des Jahres 1974, als Rudi Heite der Eintracht beitritt und seitdem „seinen“ Grün-Gelben treu bleibt. Mithin stehen inzwischen mehr als 51 Jahre Vereinsmitgliedschaft für den Jubilar zu Buche. Am Samstag wird Rudi Heite deshalb mit der Vereinsehrennadel in Gold für 50-jährige Vereinsmitgliedschaft ausgezeichnet.

Doch wir bleiben noch einen Moment bei den Anfängen: Auf Anhieb schafft der junge Rudi Heite den Sprung in die 1. Mannschaft, wo er zusammen mit Hansi Wasmuth ein legendäres Torhütergespann bildet, das sich in Eigenregie ein- und auswechselt, ohne dass die jeweiligen Trainer Einfluss nehmen.

Bald wird der damalige Bundestrainer Vlado Stenzel auf den jungen Rudi Heite aufmerksam, es folgt eine Einladung zu einem Lehrgang der Junioren-Nationalmannschaft. Erst nach elf Jahren im Eintracht-Tor räumt Heite seinen Platz für die nächste Generation, den aus der eigenen Jugend kommenden, hochtalentierten Andreas Brenken. 

Bis dahin ist sein Torwartspiel geprägt von spektakulären Paraden und einer ganz besonderen Eigenheit. Nach einer erfolgreichen Parade schaltet sich Rudi Heite regelmäßíg postwendend ins Angriffsspiel ein und schließt seine Vorstöße oft sogar mit Toren ab - die Fans danken es mit lauten „Rudi, Rudi“-Sprechchören…

Nach seiner Zeit in der 1. Mannschaft wechselt er in die von Ralf Wilke trainierte Eintracht-Reserve, spielt dort mit seinem damaligen Schwager Bernd Lückel sowie den Spruth-Brüdern zusammen und schafft 1986 den Verbandsliga-Aufstieg. Später trainiert er an der Seite von Gustl Wilke für zwei Jahre die 1. Mannschaft und übernimmt für mehrere Jahre das Amt des Handball-Abteilungsleiters. Rudi Heites Handball-Zeit klingt aus als Spielertrainer der 5. Mannschaft, ehe ihn eine langwierige Rückenverletzung zum Ende der aktiven Karriere zwingt.

Doch Rudi Heite ohne Sport ist nicht Rudi Heite. Getreu der Devise „…wer rastet, der rostet…“ schließt Rudi Heite sich der Tischtennis-Abteilung der Eintracht an und ist fortan wieder der „alte“ Rudi Heite, weil er auch diesem Sport mit voller Leidenschaft nachgeht.


An diesem Samstag, dem Tag des 70. Geburtstags, nutzt die Eintracht die Chance, zum Geburtstag zu gratulieren und das sportliche „Lebenswerk“ Rudi Heites zu würdigen. Kurz vor dem Anpfiff der Zweitliga-Partie gegen die SG BBM Bietigheim (18 Uhr, Ischelandhalle) wird Eintracht-Präsident Detlef Spruth Rudi Heite mit dem „Goldenen Ball“, der höchsten Auszeichnung der Handball-Abteilung, ehren. 

 

 

 

Glückwünsche an einen außergewöhnlichen Handballer: Torhüter-Legende Rudi Heite feiert an diesem Samstag seinen 70. Geburtstag.