Lange war die Partie heiß umkämpft. Bis zum 13:12 legte das Team von Eintracht-Coach Rico Gutschlag meist vor, dann gab es einen kleinen Einbruch, durch den sich die Gäste einen 3-Tore-Vorsprung erspielen konnten (13:16, 14:17). Was nicht zuletzt daran lag, dass die Grün-Gelben die Anspiele auf Bönens starken Kreisläufer Tim Baeck (11 Tore) zu selten verhindern konnten.
Bis zur Pause kämpften sich die Hausherren zwar wieder auf einen Treffer heran, gerieten aber zu Beginn des zweiten Spielabschnitts sogar mit 4 Toren ins Hintertreffen (17:21, 35. Minute). Dann kippte die Partie erneut – jetzt zu Eintracht-Gunsten. Mit einem 4:0-Lauf holten sich die Gastgeber die Führung zurück. Die nächste 4:0-Serie der Hausherren zum 32:26 (49.) brachte dann die Vorentscheidung.
„In den letzten 20 Minuten waren wir das bessere Team“, sah Gutschlag seine Mannschaft als verdienten Sieger. Nur sieben technische Fehler („Das ist für solch ein Spitzenspiel ein sehr guter Wert!“) trugen dazu bei.
Simon Czerkawski als Toptorschütze und Paul Ricker, der nicht nur selbst sieben Mal traf, sondern auch als Regisseur überzeugte, verdienten sich ein Sonderlob. Genau wie U19-Coach Jan-Lars Gaubatz. Der langjährige Zweitliga-Akteur der Grün-Gelben lief an der Seite von gleich fünf A-Jugendakteuren auf (Clemens Schweizer, Benny Lueg, Moritz Wojtek, Paul Blumhoff und Luca Ernst), die sich gut einfügten.
„Letztlich war es aber die geschlossene Mannschaftsleistung, die den Ausschlag gegeben hat“, bilanzierte Rico Gutschlag. Mit einem ähnlichen Team-Spirit sollen im Derby am Freitag bei den SGSH Dragons II (20.15 Uhr, Schalksmühler Sporthalle Löh) die nächsten zwei Punkte eingefahren werden.
Eintracht III: Wickel, Lueg, Schweizer – Ließ (3), Hoffmann (2), Storch (5), Wojtek, Blumhoff, Koshold (1), Ricker (7), Meier, Gaubatz (4), Czerkawski (13/3), Kobilinski, Hinz, Ernst (3)
