Im Alter von 92 Jahren verstarb zwei Tage vor Heiligabend der langjährige Eintracht-Handballer Manfred Wilhelm.

Die Eintracht-Handballer trauern um Manfred Wilhelm

Die Handball-Abteilung des VfL Eintracht Hagen nimmt in stiller Trauer Abschied von Manfred Wilhelm, der am 22. Dezember im Alter von 92 Jahren verstorben ist.

Mit Manfred Wilhelm verliert der VfL Eintracht Hagen ein langjähriges und verdientes Mitglied, das der Handball-Abteilung über viele Jahrzehnte in besonderer Weise verbunden war. Bis zuletzt verfolgte er als gern gesehener Gast in der Ischelandhalle aufmerksam das Geschehen des Profi-Teams – der Handballsport hatte für ihn nichts an Faszination verloren.

Bereits als junger Sportler prägte Manfred Wilhelm die erfolgreiche A-Jugend des VfL Hagen, die 1951 den Titel des Südwestfalenmeisters errang und westfälischer Vizemeister im Feldhandball wurde. Diese Mannschaft bildete das Fundament für die Zukunft des Vereins – nicht weniger als acht Spieler aus diesem Team stiegen in den 1950er-Jahren in die 1. Mannschaft des VfL auf.

Manfred Wilhelm übernahm dabei als Mittelläufer eine Schlüsselrolle: Er dirigierte den Abwehrverbund mit viel taktischem Verständnis und verlieh ihm die nötige Standhaftigkeit – eine Leistung, die ihm bei Mitspielern wie Gegenspielern gleichermaßen Respekt und Anerkennung einbrachte. In heutiger Terminologie würde man ihn als „Abwehrchef" bezeichnen.

Zum Zeitpunkt seines Todes war Manfred Wilhelm seit 78 (!) Jahren Mitglied des VfL Eintracht Hagen – eine beeindruckende Treue, die seine tiefe Verbundenheit mit dem Verein eindrucksvoll zum Ausdruck bringt.

Die grün-gelbe Handball-Familie wird Manfred Wilhelm ein ehrendes Andenken bewahren. Wir trauern mit seinen Angehörigen und sprechen ihnen unser aufrichtiges Mitgefühl aus.