Lasse Schumacher im Tor, Luca Ernst und Linus Schneider auf Linksaußen, Jasper von den Bergen, Per Bernhard, Paul Hellmann, Ole Richwin und Ole Schäfer im Rückraum, dazu kamen Patrick Niederdellmann und Theo Flüs am Kreis sowie Linkshänder Joel Mazurek – das war das dünne Aufgebot der U19, das am zweiten Turniertag noch einmal verkleinert wurde: Richwin und Mazurek fielen am Sonntag krankheitsbedingt aus. Unterstützt wurde die U19 dafür von drei Kräften aus der B-Jugend, die am Vortag noch den Sieg beim LIT-Cup in Nettelstedt geholt hatte. „Wenn du mit so einer Rumpftruppe beim Sauerland-Cup antrittst, wird es schon schwierig. Dafür haben wir das Beste daraus gemacht, ich bin zufrieden“, zog Chefcoach Jan-Lars Gaubatz dennoch ein überwiegend positives Fazit.
Am ersten Turniertag starteten die U19-Falken in Gruppe neun, gemeinsam mit zwei Teams aus dem Norden – SG Flensburg-Handewitt und HC Bremen – sowie der WSG Walram Sport Gruppe, der Zweitvertretung des Gastgebers aus Menden. Zum Auftakt ging es gegen die Bremer, die von zu vielen eigenen Hagener Fehlern profitierten und die Nase letztlich mit 21:18 vorn hatten. Besser hingegen machten es die Falken im zweiten Gruppenspiel, das man deutlich mit 25:10 gegen die Mendener Reserve gewann. „Und dann sind wir sogar gegen Flensburg lange dran, zeigen aber eine durchaus gute Leistung“, sah Gaubatz einen couragierten Auftritt seiner Schützlinge gegen den Favoriten, der sich am Ende knapp mit 17:15 durchsetzte und so den Gruppensieg einfuhr.
Zum Sonntag hin stand für die Hagener zunächst ein Hallenwechsel an – von der Mendener Kreissporthalle in die Letmather Humpferthalle. Dort warteten zwei Partien in der Zwischenrunde. Zweifach dezimiert, dafür mit Unterstützung aus der B-Jugend, hatte die Eintracht beim 5:12 gegen den späteren Turniersieger TuSEM Essen keine Chance. „Gegen Essen reicht das dann in der Form nicht. Da waren wir aber auch noch nicht wach genug“, analysierte Gaubatz die Niederlage am frühen Sonntagmorgen.
Und doch schenkte das Team den letzten Auftritt gegen MTV Lübeck II keinesfalls ab, im Gegenteil: Durch ein 14:13 verabschiedete man sich mit einem Sieg vom prestigeträchtigen Sauerland-Cup.
Zwei Akteure wurden im Nachgang von Gaubatz besonders lobend erwähnt: Lasse Schumacher im Gehäuse und Kreisläufer Theo Flüs waren die Stützen bei den stark dezimierten U19-Falken.
Zwei Wochen bleiben dem Gaubatz/Gutschlag-Team nun noch Zeit, um rechtzeitig bis zum Saisonstart die kranken und verletzten Spieler wieder fit zu bekommen.
