Riemker halten sich nicht an die Absprachen

War die Erinnerung an das Hinspiel noch so gut, ging das Rückspiel am Freitagabend mächtig in die Hose. Dabei lief es für die Bochumer den Vorstellungen von Trainer Dennis Wahlers noch entsprechend rund. „In den ersten zwanzig Minute haben sich alle an das Konzept gehalten, so dass unser Plan auch aufgegangen ist“, sprach der SVT-Coach über die positiven Aspekte, die das Spiel mit sich brachte.

Die Riemker führten die Zweikämpfe auf den Halbpositionen. Rückraumwürfe über den großgewachsenen Innenblock der Hagener unterließen sie. Es lief also wie gewünscht, so dass Hagens Trainer nach elf Minuten und beim Stand von 5:5 die Time-Out-Karte zückte. Auch sieben Minuten später, beim 8:10 aus Riemker Sicht, war das Spiel noch offen. Doch dann stellten die Bochumer zuvor Gezeigtes ein.

„Die Jungs haben sich nicht mehr an das Konzept gehalten und stattdessen viel nach eigenem Belieben agiert. Es wurden Alternativen gesucht, die überhaupt nicht notwendig waren“, meinte Dennis Wahlers über die dahin schwindende Effektivität der Aktionen seiner Mannschaft, die Hagen bestrafte.

Quelle: Larissa Herrmann

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