A-Jugend-Bundesliga: Saison wird abgebrochen

Eine echte Überraschung war es nicht mehr, aber jetzt ist es offiziell: Die Saison 2019/20 in der A-Jugend-Bundesliga wird abgebrochen. Der Deutsche Handball-Bund (DHB) veröffentlichte am frühen Nachmittag des Dienstags einen entsprechenden Beschluss.

„Unsere Vereine der Jugend-Bundesliga haben an ihren Standorten keine Möglichkeit, den Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen und können in der Folge auch keine Spiele austragen“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes in einer Erklärung. „Die Saison in der Jugend-Bundesliga abzubrechen, ist aufgrund der Corona-Pandemie und mit Blick auf die weiter dringend erforderliche Reduzierung der Zahl neuer Infektionen eine notwendige und richtige Entscheidung. Leicht gefallen ist uns dieser Schritt nicht, aber angesichts der Corona-Pandemie und der gesundheitlichen Risiken haben Vernunft und Verantwortung unser Handball-Herz überstimmt.“

Die A-Jugend des VfL Eintracht Hagen belegt zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs den 2. Tabellenplatz in der DHB-Pokalrunde (Staffel West), einen Punkt hinter Tabellenführer TV Hüttenberg. Ziel der Mannschaft von Trainer Mathias Grasediek war der Einzug ins Final4-Turnier um den DHB-Pokal, der gleichzeitig die direkte JBLH-Qualifikation für die Saison 2020/21 bedeutet hätte. Die so genannte Quotientenregelung zugrunde gelegt, nach der zum Zeitpunkt des Abbruchs gewertet wird, gehört die Eintracht staffelübergreifend zu den fünf besten Teams der Pokalrunde. Der DHB bzw. die untergeordneten Landesverbände haben sich zu einer möglichen Qualifikation für die JBLH-Saison 2020/21 noch nicht geäußert.

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