A-Jugend, Bundesliga West: TSV GWD Minden – VfL Eintracht Hagen 36:30 (18:13)

„Wir haben nicht die Emotionen und die Körpersprache gezeigt, die notwendig gewesen wären, um hier etwas mitzunehmen“: Durchaus enttäuschend endete für die A-Jugend-Bundesliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen die Auswärtsfahrt zum TSV GWD Minden, wie Jugendkoordinator Axel Meyrich unverblümt eingestand. 30:36 (13:18) zogen die Grün-Gelben im Ostwestfälischen den Kürzeren gegen einen Kontrahenten, dem man im Hinspiel noch einen Zähler abgenommen hatte.

Die Gründe, warum es diesmal nicht so gut lief, waren vielfältig. Offensiv waren die Gäste nur über den Kreis (Tom Bergner, Igor Panisic) und vom Siebenmeterpunkt (Nils Rüggeberg) wirklich torgefährlich, aus dem Rückraum kam – abgesehen von Marc Ingwald in der Schlussviertelstunde – deutlich zu wenig. Zudem eröffneten unvorbereitete Würfe und technische Fehler dem TSV immer wieder die Chance zum Gegenstoß oder zu „Empty-net-Toren“. Weil auch die Abwehr dauerhaft keinen Zugriff auf den Mindener Rückraum um Maxim Orlov bekam, waren die Hausherren zur Pause bereits enteilt. Eine Abwehrumstellung nach dem Wechsel und ein Hagener Angriffsspiel mit zwei Kreisläufer brachten zwar Besserung, doch der rechte Glaube an die Wende schien zu fehlen. Näher als bis auf 20:24 kam die Eintracht nicht mehr heran, musste zudem die Rote Karte gegen Veit Grunenberg wegen Stoßens seines Gegenspielers in der Luft verkraften (42.).

VfL: Mossuto, Friedrich; Bürgin (1), Witte, Ruppel, Dresel (1), Grunenberg, Rüggeberg (9/7), Jukic, Bergner (9/1), von Boenigk (1), Ingwald (4), Schneider (2), Panisic (3)

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