U19: Nach 7-Tore-Rückstand zumindest noch Remis

Nach einem zwischenzeitlichen 7-Tore-Rückstand hat unsere U19 am Samtagabend als Gast der HSG Hanau zumindest noch einen Punkt geholt. 23:23-Unentschieden hieß es nach einer höchst wechselhaften Partie. „Das war die wahrscheinlich schlechteste erste Halbzeit der Saison“, zog VfL-Coach Mathias Grasediek nach der Schlusssirene dennoch ein allenfalls durchwachsenes Fazit.

Ohne Luca Klein (verletzt) und Jacob Isermann (krank) fand die Eintracht zunächst überhaupt keinen Zugriff auf die Partie – weder offensiv noch defensiv. Die körperlich überlegene 6:0-Abwehr der ebenfalls nicht komplett angetretenen Hessen stellte Hagen vor die befürchteten Probleme, und wenn sich die Eintracht doch einmal geduldig eine Chance erarbeitet hatte, haperte es im Abschluss. Weil zudem auch die Eintracht-Abwehr immer wieder Lücken aufwies, roch es spätestens beim 11:18 (42.) deutlich nach der ersten Niederlage in der laufenden Pokalrunde.

Immerhin: Zumindest phasenweise warfen die Grün-Gelben jetzt ihre Tugenden in die Waagschale, kämpften sich – angeführt vom eigentlich noch angeschlagenen Niko Bratzke (Bild unten) – zurück ins Match. Binnen neun Minuten wurde so aus dem 11:18 ein 19:19 (Ingwald/51.). Hanau legte noch einmal auf 23:21 (57.) vor, doch Bratzke und ein von Jonas Dresel verwandelter Siebenmeter retteten zumindest noch einen Punkt.

Nächstes Spiel: Sonntag, 12 Uhr, Sporthalle Mittelstadt gegen die HG Saarlouis.

Eintracht: Meyer, Meißner; Bürgin (3), Ließ (2), Bratzke (7), Blesch (1), Funke (3/1), Dresel (2/1), Ingwald (2), Schneider (1), Kosakowski, Makowiecki, Stock (2)

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Foto: Jörg Dresel

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