U19 schafft die direkte Bundesliga-Qualifikation

Jetzt herrscht Klarheit, und es sind gute Nachrichten, die unsere Bundesliga-U19 aus der DHB-Zentrale in Dortmund erreichten: Die Mannschaft von Cheftrainer Mathias Grasediek wird auch in der Saison 2020/21 in der Jugend-Bundesliga spielen. Als Tabellenzweiter der Pokalrunde der Staffel West hat die Eintracht die direkte Bundesliga-Qualifikation geschafft, muss also – anders als in den Vorjahren – keine langwierige Quali-Runde mehr spielen.

Aufgrund der Corona-Pandemie war bekanntlich auch die Saison in der A-Jugend-Bundesliga vorzeitig abgebrochen worden. Deutscher Meister dürfen sich nun zwei Teams nennen, nämlich die zum Zeitpunkt des Abbruchs führenden Teams in den beiden Meisterrunden-Staffeln, die SG Flensburg-Handewitt und die Reinickendorfer Füchse aus Berlin. Direkt für die Bundesliga-Saison 2020/21 qualifiziert sind die 16 Teams der Meisterrunde sowie die beiden zum Zeitpunkt des Abbruchs besten Teams jeder Pokal-Staffel (also insgesamt acht Mannschaften). Eine Härtefallregel greift für die HSG Lemgo, die nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz Platz drei in der Nord-Pokalrunde belegt und ebenfalls direkt qualifiziert ist.

Damit sind 25 der insgesamt 40 A-Jugend-Bundesliga-Plätze bereits vergeben. Wie die bundesweit 15 freien Plätze ausgespielt werden, ist noch nicht klar – hier muss zunächst die Entwicklung der Einschränkungen im Sportbetrieb abgewartet werden. Fest steht aber, dass vor den Sommerferien keine Spiele mehr stattfinden. Ein denkbares Szenario ist eine verkürzte Quali-Runde unmittelbar vor Saisonbeginn.

„Natürlich freuen wir uns. Das ist eine Entscheidung mit Augenmaß durch den Jugend-Spielausschuss“, kommentierte Eintracht-Jugendkoordinator Axel Meyrich die Nachricht von der direkten Bundesliga-Qualifikation. Damit geht die Eintracht in ihre bereits vierte JBLH-Saison in Serie. Und Trainer Mathias Grasediek ergänzte: „Die Jungs haben es sich verdient, sie haben in großen Teilen eine Super-Saison gespielt. Schade, dass wir nicht mehr die Chance hatten, der erste Pokalsieger in der Geschichte zu werden.“ Und auch wenn die Saison damit offiziell beendet ist, ist für Grasediek klar, „dass wir mit der Mannschaft noch einen würdigen Abschluss feiern werden, sobald das wieder möglich ist. Darauf freue ich mich jetzt schon sehr…“

 

h.v.l.: Physiotherapeutin Marie Priewe, Hendrik Stock, Laurens Blesch, Marc Ingwald, Jan-Philipp Meißner, Theo Bürgin, Luca Klein, Jan-Niclas Schneider, Co-Trainer Marko Grgic.
v.v.l. Co-Trainer Axel Meyrich, Jan Micus, Jonas Dresel, Jakob Isermann, Veith Grunenberg, Felix Meyer, Igor Panisic, Simon Ließ, Christopher Funke, Trainer Mathias Grasediek

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