U19 verpasst die Meisterrunde

Traumziel verpasst: Die Meisterrunde in der A-Jugend-Bundesliga findet ohne die Nachwuchshandballer des VfL Eintracht Hagen statt. Im letzten Auswärtsspiel der Vorrunde unterlagen die Grün-Gelben am vergangenen Samstagabend bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhaussen mit 30:34 (14:16). Um mit Schützenhilfe der Konkurrenz noch Rang vier zu erreichen, hätte die Eintracht zwingend einen Sieg benötigt.

Ihren 1:4-Fehlstart hatte die Grasediek/Meyrich/Grgic-Sieben in Wetzlar-Dutenhofen rasch wettgemacht, führte nach Niko Bratzkes Treffer in der 14. Minute mit 7:6. Fortan entwickelte sich eine meist enge Partie, in der sich die Eintracht – und das machte an diesem Abend den Unterschied aus – sich mehrfach Phasen mit zu „leichten“ technischen Fehlern leistete und immer wieder viel Energie darauf verwenden musste, die so entstehenden 3- bis 4-Tore-Rückstände zu egalisieren. Dennoch blieben die Volmestädter über 22:22 und 24:24 bis zum 29:27 auf Tuchfühlung, ehe Dutenhofen bis zum 33:28 „den Sack zumachte“.

„Es war die Summe von Kleinigkeiten, die wir nicht so hinbekommen haben, wie wir uns das vorgenommen hatten“, bilanzierte Eintracht-Coach Mathias Grasediek. „Dass wir alle enttäuscht sind, ist klar. Das ist eine Phase, die ein, zwei Tage andauern darf, aber dann setzen wir uns neue Ziele.“ Zum Beispiel, in der neu geschaffenen Runde um den DHB-Pokal möglichst weit zu kommen…

Und so geht es weiter: Am Sonntag (12 Uhr, Sporthalle Mittelstadt) empfängt die Eintracht die HG Saarlouis. Dann folgt über Totensonntag ein spielfreies Wochenende, ehe am 30. November/1. Dezember die DHB-Pokalrunde beginnt. In der trifft die Eintracht zunächst auf die bereits bekannten Mannschaften auf den Plätzen fünf bis zehn der JBLH-Staffel West. Hier wird eine normale Runde mit Hin- und Rückspiel absolviert. Die beiden besten Clubs dieser Runde erreichen das Viertelfinale um den DHB-Pokal (Hin- und Rückspiel). Die vier Viertelfinal-Sieger erreichen das „Final 4“ und sind gleichzeitig direkt für die Bundesliga-Saison 2020/21 qualifiziert.

Eintracht: Meyer, Meißner – Bürgin (3), Ließ (1), Bratzke (5), Blesch, Funke (6), Stock (2), Lohölter, Klein (5/4), Isermann, Ingwald, Schneider (6), Panisic (2)

Bild: Eintracht-Kapitän Jan-Niclas Schneider hatte in Wetzlar eine Top-Quote, traf aus sechs Versuchen sechsmal.

 

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