A-Jugend-Bundesliga, West: VfL Eintracht Hagen – HSG Neuss/Düsseldorf 25:30 (13:17)

Die Hoffnungen auf den ersten Saisonsieg erfüllten sich nicht. Mit 25:30 (13:17) unterlagen die A-Jugend-Bundesliga-Handballer des VfL Eintracht Hagen am Sonntagmittag der HSG Neuss/Düsseldorf. Unterm Strich war es eine verdiente Niederlage, weil die Gastgeber vor 120 Zuschauern in der Sporthalle Mittelstadt nie zu ihrem Spiel fanden und nahezu alle wichtigen Positionsduelle verloren. „Handball ist ein emotionaler Sport. Diese Emotionen haben wir heute nicht ins Spiel einbringen können“, zog Mathias Grasediek aus dem Trainer-Team der Eintracht nach dem Schlusspfiff ein ernüchterndes Fazit, „wenn man ehrlich ist, sind wir zu keinem Zeitpunkt für einen Sieg in Frage gekommen.“

Dabei war es sowohl die Hagener Abwehr als auch eine bisweilen erhebliche Abschlussschwäche, die dem Gast vom Niederrhein in die Karten spielte. Nach ausgeglichenem Beginn liefen die Grün-Gelben bald einem 4-Tore-Rückstand hinterher, der nach Wiederanpfiff rasch auf sechs Treffer wuchs (13:19, 32.). Einmal noch, beim 18:21 (40.), kam die Eintracht halbwegs auf Schlagdistanz heran, nach einer prompten HSG-Auszeit und drei Gäste-Treffern in Folge war die Vorentscheidung dann aber relativ früh gefallen. Erst gegen Ende gestaltete Hagen das Ergebnis noch eine Spur freundlicher.  „Das war nichts…“, brachte es Eintracht-Trainer Ralf Heinemann im Anschluss auf den Punkt, „wir haben in der Abwehr nie den richtigen Zugriff bekommen. Und dann verliert man solch ein Spiel.“

VfL: Mossuto, Vogt; Bergner (7/1), Dresel (4), Schneider (4), Jukic (3), Ingwald (3), Bürgin (1), Rüggeberg (1), von Boenigk (1), Panisic (1), Ruppel

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