A-Jugend, Bundesliga West: VfL Eintracht Hagen – SG Menden Sauerland Wölfe 33:24 (17:13)

Der Bann ist gebrochen. Gegen den Nachbarn SG Menden Sauerland Wölfe feierten die A-Jugend-Handballer des VfL Eintracht Hagen den ersten Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte. Beinahe 300 Zuschauer bildeten in der Sporthalle Mittelstadt den Rahmen für einen auch in dieser Höhe verdienten 33:24-Sieg der Gastgeber.
Ein kompakter Hagener 6:0-Abwehrverband legte nach ausgeglichenem Beginn (5:4, 9:8) den Grundstein für den Erfolg. Mendens Torjäger Luca Giacuzzo wurde trotz seiner am Ende sechs Treffer immer wieder effizient zugestellt, nur der schnelle Matias Paya Matus bereitete den Grün-Gelben zunächst noch Probleme. Nachdem sich die Eintracht zur Pause erstmals etwas abgesetzt hatte (17:13), sorgte ein 5:0-Lauf von 19:14 auf 23:14 schnell für klare Verhältnisse. Aus einem kollektiv starken Hagener Team ragten Spielmacher Nils Rüggeberg, Kreisläufer Tom Bergner und Linkshänder Fynn von Boenigk noch heraus. Auch ein nicht unbedingt ausgewogenes Zeitstrafenverhältnis, das die weitgereisten und ansonsten ordentlichen Unparteiischen Katharina Heinz/Sonja Lenhardt (Neuhausen/Stuttgart) zu Ungunsten der Gastgeber aussprachen, hatte keinen Einfluss mehr auf das Spielgeschehen, Menden kam trotz Abwehrumstellungen nie mehr für eine Aufholjagd in Frage.

„Die Jungs haben das durch die Bank richtig gut gemacht heute“, lobte Mathias Grasediek aus dem Trainerteam der Eintracht, „wir hatten praktisch keine echten Schwachstellen.“

VfL: Mossuto, Vogt; Bürgin (4),Witte, Ruppel, Dresel (1), Grunenberg (1), Rüggeberg (5/2), Jukic (1), Bergner (10/2), von Boenigk (7), Schneider (4), Panisic

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