Volmetals Reserve schlägt Eintracht III

Das Lokalduell der Handball-Landesliga zwischen dem TuS Volmetal II und dem VfL Eintracht Hagen konnten die Gastgeber letztlich souverän mit 31:27 (18:16) für sich entscheiden.

Den Ausschlag hat in dieser Partie die breitere Bank der Volmetaler gegeben, die dadurch in der Lage waren, das Tempo dauerhaft hochzuhalten und somit den dünn besetzten VfL-Kader an das konditionelle Limit zu bringen. „Unser Matchplan ist voll aufgegangen. Die Jungs haben sich gut an das Konzept gehalten und haben immer wieder die Geschwindigkeit hochgehalten“, befand ein trotz des Sieges nicht voll zufriedener TuS-Trainer Tim Schneider. „Wir haben das Ergebnis am Ende nur noch verwaltet, anstatt bis zum Ende durchzuziehen. Das ist vielleicht ein kleiner Wermutstropfen“, ergänzte er.

TuS Volmetal bleibt ruhig

Levent Cengiz, Spielertrainer des VfL Eintracht Hagen, hätte sich gerne ein paar Auswechselspieler mehr gewünscht. „Mit ein paar mehr Wechselmöglichkeiten wäre vielleicht etwas drin gewesen. Aber Volmetal steht nicht umsonst da oben. Die haben sich nie aus der Ruhe bringen lassen und die Niederlage geht auch so in Ordnung.“

Entscheidend war für Levent Cengiz die Anfangsphase der zweiten Halbzeit. „Da hat die Unerfahrenheit unserer Jugendspieler und die Fitness der älteren Spieler dazu geführt, dass wir viele technische Fehler gemacht haben, die Volmetal eiskalt bestraft hat.“ Auch ein gut aufgelegter Johannes Nottelmann konnte trotz seiner 13 Treffer die Eintracht-Niederlage nicht verhindern, auch weil ihm die Unterstützung im Rückraum fehlte. Anders war dies beim TuS Volmetal, der gleich mehrere Leistungsträger in seinen Reihen hatte.

TuS: Jozinovic,Scholl (je 8), Schliepkorte (5), Schmidt (2/2), Kersebaum, Sklarski, Hirt (je 2), Sokat, Julius Blümel (je 1).

VfL: Nottelmann (13/1), Neuser (5), Wilhelm (3/2), Bulk (2), Oberste, Rombach, Lösewitz, Queckenstedt (je 1).

(Quelle: derwesten.de)

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