Starke Bilanz: Die U17 der Eintracht gab in fremder Halle keinen einzigen Zähler ab.

Eintracht-U17 lässt auswärts keinen einzigen Punkt liegen

Die als Oberliga-Vizemeister feststehenden U17-Handballer des VfL Eintracht wahrten auch beim Rangdritten Ahlen ihre weiße Auswärtsweste. Die U19 musste sich dagegen beim Ligaprimus JSG LIT geschlagen geben. Nachdem am Freitag schon das Landesligaspiel der U15 gegen Haltern-Sythen abgesagt worden war, weil Theo Flüs und Noah Cyris wegen einer Auswahl-Maßnahme nicht zur Verfügung standen, wurde am Samstag auf Wunsch des Gegners Oberaden auch die Verbandsliga-Partie der U19 II verlegt.

U19-Oberliga: JSG LIT 1912 - VfL Eintracht Hagen 28:21 (13:8). Nach einer ausgeglichenen Anfangs-Viertelstunde in Nettelstedt (5:5) stellte der Tabellenführer zunehmend seine Qualitäten unter Beweis und verschaffte sich bis zur Halbzeitpause ein 5-Tore-Polster. Den zweiten Spielabschnitt konnten die Grün-Gelben weitgehend ausgeglichen gestalten, ohne die Ostwestfalen noch einmal ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen. „Das ist schon die stärkste Mannschaft in dieser Liga“, zollte Eintracht-Coach Mathias Grasediek dem designierten Meister Respekt.

Bei den Eintrachtlern machte sich bemerkbar, dass einige Akteure nach dem Nachholspiel am vergangenen Mittwoch gegen Oespel-Kley auch noch am Donnerstag in Werdohl für die 3. Mannschaft am Ball waren. „Da haben hinten heraus einfach die Körner gefehlt“, erkannte Grasediek. So konnten auch Haupttorschütze Keno Spelsberg und Lukas von Oepen mit einer guten Torwartleistung nach der Pause nicht verhindern, dass die Gastgeber einen letztlich ungefährdeten Sieg einfuhren.

Eintracht: Onkelbach, von Oepen - Spelsberg (9/2), Pongs, Ellert (2), Wojtek, Abed Hassan, Czerkawski (3), Haak (1), Pfalzer (2), Gudduscheit (2), Bökenkamp (1), Hellwage (1)


U17-Oberliga: JSG HLZ Ahlen - VfL Eintracht Hagen 32:33 (10:14). Ihr Vorhaben, auch das letzte Saison-Auswärtsspiel siegreich zu gestalten, konnten die Eintrachtler beim Tabellendritten trotz eines ausgedünnten Kaders in die Tat umsetzen. Nach den verletzten Moritz Bratzke, Lorenz Ricker und Hannes Meckel musste Marco Grgic auch noch die erkrankten Nicolas Krüsmann und Felix Pepper ersetzen. „Angesichts dieser personellen Vorzeichen war der Erfolg auch für die Moral wichtig“, befand der Eintracht-Coach.

Die Gastgeber führten kein einziges Mal und lagen zeitweise deutlich hinten (8:13, 24:28). Ahlen operierte während der gesamten zweiten Halbzeit mit offener Manndeckung und konnte einige Male ausgleichen, zuletzt zum 32:32. Am Ende sorgte Emil Flüs, nach Toni Piorun bester Torschütze, für den unter dem Strich verdienten Sieg. Auch Regisseur Moritz Wojtek und Torwart Moritz Spriestersbach überzeugten.  

Eintracht: Spriestersbach - Häseler (3), Grebe, Mielke (2), Schellenberg, Flüs (9), Schweizer, Kopinski, Wojtek (4), Half, Nölle (3), Piorun (12)